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Gar nicht zart wie ein Babypopo: Was hinter Hautgries, Kopfgneis oder Milchschorf steckt

t-online, Simone Blaß

Aktualisiert am 22.07.2013Lesedauer: 4 Min.
Von wegen zart wie ein Babypopo: Viele Babys haben mit Akne und anderen Hautproblemen zu kÀmpfen.
Von wegen zart wie ein Babypopo: Viele Babys haben mit Akne und anderen Hautproblemen zu kÀmpfen. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Glaubt man der Werbung, dann ist Babyhaut immer rosig und fein. Nicht umsonst spricht der Volksmund vom Babypopo, wenn er reinste und weiche Haut meint. Da kann man dann schon erschrecken, wenn man ein "echtes" Baby vor sich hat und feststellen muss, dass dessen Haut so einige Unreinheiten und Flecken aufweist. Doch der Facharzt fĂŒr Dermatologie, Karl Gall, beruhigt besorgte Eltern: Die meisten Hautprobleme bei SĂ€uglingen sind völlig harmlos.

Kommt ein Baby auf die Welt, ist es von der Natur aus mit der sogenannten KĂ€seschmiere vor dem Austrocknen, vor dem AuskĂŒhlen und vor Infektionen geschĂŒtzt. Doch ist diese erst einmal abgewaschen, dann fehlt der entsprechende Schutzschild und muss erst langsam aufgebaut werden. Nur wenig reagiert so empfindlich auf Ă€ußere EinflĂŒsse wie Babyhaut. Sie ist um rund 30 Prozent dĂŒnner als die eines Erwachsenen. Da kann es schnell zu Irritationen kommen. Hautprobleme in den ersten Lebensmonaten sind also alles andere als selten.

Gestillte Kinder haben hÀufiger Neugeborenen-Akne

Jedes fĂŒnfte Baby zum Beispiel leidet unter der Neugeborenen-Akne, die in den ersten zwei bis vier Wochen entsteht und sich in Form von Pickeln und Mitessern auf Wangen, Stirn und Kinn zeigt. Wobei "Leiden" hier eigentlich nicht der richtige Ausdruck ist, denn laut dem Hautarzt Karl Gall hat der SĂ€ugling in der Regel keine Beschwerden. "Geduld ist die beste Vorgehensweise. Es handelt sich hier nicht um eine gefĂ€hrliche Infektionskrankheit, sondern um eine vorĂŒbergehende hormonelle Umstellung." Weswegen diese Form der Akne bei gestillten SĂ€uglingen deutlich ausgeprĂ€gter ist als bei Kindern, die mit der Flasche ernĂ€hrt werden. "Man sollte aber darauf achten, dass die Symptome nicht durch die Anwendung von Babycremes verstĂ€rkt werden. Sanfte Hautpflege mit einer milden Seife fĂŒhrt aber normalerweise schnell zum Erfolg."

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Kopfgneis wird hÀufig mit Milchschorf verwechselt

Viele Babys haben auf ihrer Nase oder der Stirn kleine gelblich-weiße PĂŒnktchen. Man nennt sie Milien, Neugeborenenmitesser, Hautgries oder Grieskörner. Auch sie entstehen durch die Hormonumstellung nach der Geburt und verschwinden innerhalb kĂŒrzester Zeit von alleine. Tun sie es nicht und stören sie sehr, dann kann man einen Fachmann aufsuchen. Selbst ausdrĂŒcken sollte man die Milien allerdings nicht, denn dadurch können Narben entstehen.

Genau wie bei dem Versuch, den Kopfgneis abzukratzen. Hier handelt es sich um das, was in der Regel als Milchschorf bezeichnet wird, aber keiner ist. Der Kopfgneis Ă€ußert sich durch eine talgige, weiß-gelbliche, manchmal brĂ€unliche Schuppenschicht nur auf der Kopfhaut, ohne EntzĂŒndung oder Rötung. Diese Hauterscheinung ist völlig harmlos und verschwindet ebenfalls von ganz allein.

Milchschorf ernst nehmen

Was anderes dagegen ist der echte Milchschorf, auch SÀuglingsekzem genannt. Er tritt oft nicht nur auf der Kopfhaut, sondern auch im Gesicht oder auf den Armen auf, nÀsst und juckt. Der Milchschorf gilt als ein mögliches erstes Anzeichen einer Neurodermitis und sollte nicht zuletzt deswegen von einem Hautarzt begutachtet werden, der dann auch die entsprechenden Tipps zur optimalen Pflege der Haut geben kann.

Die Haut am Po macht einiges mit

Ganz typisch fĂŒr kleine Babys ist auch der Windelausschlag, der unter anderem aufgrund des feucht-warmen Klimas in der Windel entsteht. ZunĂ€chst zeigt sich eine Rötung am Po, die sich manchmal stark ausweitet und wenn sie nicht behandelt wird, auch entzĂŒndet und nĂ€sst. Es gibt einige gute Cremes und Salben, um den Windelausschlag in Schach zu halten und immer wieder auch den hilfreichen Tipp, so viel Luft wie möglich an den Babypopo zu lassen. Wenn der Ausschlag allerdings beginnt, das Wohlbefinden des Kindes einzuschrĂ€nken, dann sollte man unbedingt zum Arzt gehen.

Hautarztbesuch verschafft im Zweifel Sicherheit

GrundsĂ€tzlich gilt immer, im Zweifel Arzt aufsuchen. Denn es gibt durchaus HautverĂ€nderungen, die so frĂŒh wie möglich behandelt werden sollten. Wie zum Beispiel die so genannten BlutschwĂ€mmchen, in der Fachsprache HĂ€mangiome genannt. Sie treten bei fĂŒnf bis zehn Prozent aller Kinder auf und sind damit die hĂ€ufigsten gutartigen Tumore des Kindesalters. Wobei MĂ€dchen bis zu fĂŒnfmal hĂ€ufiger betroffen sind als Jungs. Diese Erdbeerflecken, die im zweiten Lebensjahr oft noch einmal deutlich grĂ¶ĂŸer werden, sind Ă€ußerst auffĂ€llig und können je nach Sitz auch sehr belastend sein. ZunĂ€chst fĂŒr die Eltern, spĂ€ter auch fĂŒr das Kind.

"Die frĂŒher propagierte abwartende Haltung wird laut den neuesten Untersuchungen jedoch zunehmend verlassen. Den kleinen Patienten und deren Familien bleiben dadurch psychosoziale und vor allem medizinische Nachteile erspart“, erklĂ€rt Gall. "Da es fĂŒr einen Laien oft schwierig ist, Hautbefunde richtig einzuordnen, empfehle ich bei unklaren HautverĂ€nderungen auf jeden Fall eine hautĂ€rztliche Vorstellung. Das schafft Klarheit. Das beruhigt die Eltern und verhindert VersĂ€umnisse.

Babyhaut nicht mit Pflege ĂŒberfordern

Babyhaut ist empfindlich, das heißt aber nicht, dass man sie mit zahlreichen Cremes, BadezusĂ€tzen und Ähnlichem unterstĂŒtzen mĂŒsste. Stattdessen ist es sinnvoller, das Kind nicht tĂ€glich zu baden und beim Baden nur besonders milde ZusĂ€tze zu verwenden. Weniger ist dabei mehr. Hebammen empfehlen immer wieder Wasser mit Öl und und einem Schuss Muttermilch oder Sahne, um die Haut des SĂ€uglings optimal zu pflegen.

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