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Machen mehr Kinder glücklicher?


Machen mehr Kinder glücklicher?

Von Ana Grujic

Aktualisiert am 09.01.2019Lesedauer: 2 Min.
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Zwillinge: Die psychische Gesundheit von Eltern hängt auch von der Anzahl der Kinder ab.
Zwillinge: Die psychische Gesundheit von Eltern hängt auch von der Anzahl der Kinder ab. (Quelle: BE&W/imago-images-bilder)
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Kinder sind süß, doch auch mit viel Arbeit verbunden. Wissenschaftler untersuchten nun, wie sich die Belastung verändert, wenn Eltern mehr als ein Kind versorgen.

Wenig schlafen, sich ständig um jemanden kümmern und sich in der neuen Elternrolle einleben – Nachwuchs bringt Freude, aber auch Stress mit sich. Wer im Umgang mit einem Kind geübt ist, denkt sich womöglich: Ein zweites kann nicht viel anstrengender sein. Eine Studie aus Australien zeigt nun, dass dieser Gedankengang falsch ist.

Die Forscher untersuchten, wie sich Zeitdruck und geistige Gesundheit von Eltern veränderten, nachdem sie ein Kind beziehungsweise mehrere Kinder bekamen. Dafür werteten die Wissenschaftler Daten der Household, Income and Labour Dynamics in Australia Survey (HILDA) aus, einer Langzeitbefragung von etwa 20.000 Personen in Australien.

Erstes Kind erhöht Zeitdruck besonders stark für Frauen

Die Daten zeigen: Beim ersten Kind bekommen Menschen erhöht sich der Zeitdruck sowohl für Mütter als auch Väter. Für Frauen ist der Zeitmangel aber fast doppelt so hoch wie für Männer. Das führen die Wissenschaftler unter anderem darauf zurück, dass es immer noch vor allem Frauen sind, die Aufgaben rund um Hausarbeit und Kindererziehung übernehmen.

Die Forscher untersuchten auch die psychische Gesundheit der Befragten. Angesichts des steigenden Drucks überraschend: Eltern eines Kindes wiesen bessere Werte auf als Personen ohne Kinder.

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Nach dem zweiten Kind wird Zeitdruck noch größer

Hatten die Befragten zwei oder mehr Kinder, stieg der Zeitdruck aber noch weiter. Der bereits bestehende Unterschied zwischen Männern und Frauen mit einem Kind verstärkte sich noch mehr, wenn sie weiteren Nachwuchs bekamen: Die befragten Frauen hatten nun fast dreimal so hohen Zeitdruck wie die Männer.

Der Anstieg des Drucks zeigte nun auch Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Befragten: Eltern von zwei oder mehr Kindern wiesen auch schlechtere Gesundheitswerte auf als Menschen ohne Nachwuchs oder mit nur einem Kind. Die psychische Gesundheit von Frauen war dabei schlechter als jene von Männern.

Was die Forscher empfehlen

Die Untersuchung zeigt auch, dass die mentale Gesundheit von Eltern leidet, unabhängig davon, ob sie Voll- oder Teilzeit arbeiten. Die Forscher argumentieren, dass es nicht die bezahlte Arbeit ist, die den Zeitdruck erzeugt, sondern die Elternschaft an sich.

Die Wissenschaftler empfehlen deshalb, dass der Zeitdruck, der auf Eltern lastet und seine Ungleichverteilung eine höhere Priorität in der Familienpolitik haben sollten. Als konkrete Maßnahme empfehlen sie etwa einen Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

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Verwendete Quellen
  • Leah Ruppanner, Francisco Perales, Janeen Baxter: Harried and Unhealthy? Parenthood, Time Pressure, and Mental Health
  • Leah Ruppanner, Francisco Perales, Janeen Baxter: Having a second child worsens parents’ mental health: new research
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