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Fronleichnam 2016: Riten und Feiern am katholischen Feiertag


Fronleichnam: Bedeutung des Feiertags

tl (CF)

Aktualisiert am 26.05.2016Lesedauer: 2 Min.
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An Fronleichnam finden in vielen Orten Prozessionen statt, wie hier in der Gemeinde Gmund am Tegernsee.
An Fronleichnam finden in vielen Orten Prozessionen statt, wie hier in der Gemeinde Gmund am Tegernsee. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Fronleichnam ist ein Feiertag – aber was genau wird eigentlich gefeiert? Welche Bedeutung das katholische Hochfest trägt, welche Geschichte sich dahinter verbirgt und warum es 60 Tage nach Ostern stattfindet, erfahren Sie hier.

Fronleichnam: Ein katholischer Feiertag

Fronleichnam ist ein katholisches Hochfest, das am zweiten Donnerstag nach Pfingsten und 60 Tage nach Ostern gefeiert wird. Der Name des Feiertags stammt aus dem Mittelhochdeutschen und besteht aus den Worten "vron", deutsch Herr, und "lichnam", lebendiger Leib, wie die katholische Kirche auf ihrer Internetseite erklärt. Beim "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" wird die Eucharistie, das Abendmahl, gefeiert, das allerheiligste Sakrament der katholischen Kirche.

Bedeutung der Eucharistie


Wissenswertes zum Osterfest

Das jährliche Osterfest ist im Christentum der Auferstehung Jesu Christi gewidmet, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes drei Tage nach seiner Kreuzigung wieder auferstanden sein soll. Ostern ist der Beginn der fünfzigtägigen "österlichen Freudenzeit", die bis Pfingsten andauert. Die Wiederauferstehung und die Überwindung des Todes gilt im Christentum als Symbol göttlicher Macht und ewigen Lebens.
Das seit vielen Jahrhunderten an Ostern entzündete Feuer soll ein gesegnetes Feuer sein, welches als Symbol für die Wiederauferstehung Jesu Christi gilt. Ein Pfarrer oder Priester entzündet am Feuer eine Osterkerze und trägt sie als Zeichen des ewigen Lebens in die Kirche. Vielerorts dient das Osterfeuer aber auch dazu, den Winter zu vertreiben und die Sommersonne zu begrüßen. Auch Hexen und böse Geister sollen durch das Feuer verbannt werden.
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Die Eucharistie ist die Gabe von Brot und Wein, die in der katholischen Kirche den Höhepunkt der Heiligen Messe bildet. Dem Ritus zufolge verwandeln sich Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi, das von den Gläubigen aufgenommen wird. Ein weiterer Aspekt der Eucharistie ist die Erinnerung an das letzte Abendmahl, das Jesus vor seiner Kreuzigung mit seinen Jüngern abhielt.

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Bei der Begegnung brach er das Brot mit seinen Begleitern, um sie an seiner Liebe teilhaben zu lassen. Gleichzeitig trägt das Brechen des Brotes die Bedeutung der Gemeinschaft und Gastfreundschaft, Wärme und Fürsorge.

Riten und Feiern an Fronleichnam

Der katholische Feiertag Fronleichnam wird von einigen Riten und Bräuchen begleitet, die sich jährlich wiederholen. Wie die katholische Kirche auf ihrer Internetseite erklärt, beginnt der Festtag traditionell mit einem Gottesdienst. Daraufhin findet eine Prozession statt, bei der mit einer sogenannten Monstranz, einem mit Edelsteinen geschmückten Gefäß, eine Hostie getragen wird. An verschiedenen Stationen der Prozession werden kirchliche Lieder gesungen und Gebete gehalten.

Datierung des Feiertags

Genau genommen wäre Gründonnerstag ein geeignetes Datum, um einen Feiertag zu Ehren der Eucharistie zu begehen. Schließlich steht das letzte Abendmahl im Mittelpunkt dieses Kartages. Dass Fronleichnam erst später stattfindet, hängt vermutlich damit zusammen, dass an diesem Feiertag lebhafte Prozessionen stattfinden – ein Ritus, der nicht in die Karwoche passt.

In einigen Bundesländern gilt Fronleichnam außerdem als gesetzlicher Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden muss. Dazu gehören etwa Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In überwiegend protestantischen Bundesländern wie Hamburg, Berlin oder Niedersachsen gilt Fronleichnam hingegen nicht als gesetzlicher Feiertag.

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