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Tabakindustrie soll für Wegwerfartikel zahlen

Entfernung von Müll  

Tabakindustrie soll für Zigarettenkippen zahlen

18.12.2018, 15:47 Uhr | AFP, sah

Tabakindustrie soll für Wegwerfartikel zahlen. Zigarrenstummel: Die Tabakindustrie soll unter anderem für die Strandverschmutzung zur Verantwortung gezogen werden.  (Quelle: Getty Images/lamiel)

Zigarrenstummel: Die Tabakindustrie soll unter anderem für die Strandverschmutzung zur Verantwortung gezogen werden. (Quelle: lamiel/Getty Images)

Oft werden Zigarettenkippen von Rauchern achtlos weggeworfen. Die Beseitigung kostet viel Geld. Jetzt soll sich die Tabakindustrie an den Kosten beteiligen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will die Tabakindustrie für Reinigungsarbeiten von weggeworfenen Zigaretten zu Kasse bitten. "Wer Wegwerfartikel wie Zigaretten herstellt, wird künftig mehr Verantwortung für den Müll übernehmen müssen", sagt Schulze den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Reinigung von Stränden oder Parks

So könnte die Zigarettenindustrie zum Beispiel an den Kosten für die Reinigung von Stränden oder Parks beteiligt werden. Das Europaparlament hatte zuerst eine Kostenbeteiligung der Tabakbranche als verschärfende Maßnahme zur geplanten Einweg-Plastik-Richtlinie gefordert. Über die Richtlinie diskutieren die EU-Kommission, das Europaparlament und der Ministerrat.

Schulze sagt den Funke-Zeitungen, sie hoffe, dass "noch in diesem Jahr ein europaweites Verbot von überflüssigem Einweg-Plastik auf den Weg" gebracht werde. Dabei sei Europa nicht alleine gefordert. Stattdessen müsse man "weltweit zu drastischeren Mitteln greifen als bisher".

Vermeidungsziel für Einwegplastik gefordert

Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter warf Schulze allerdings beim Thema Plastik ein "doppeltes Spiel" vor: "Während Umweltministerin Schulze in Berlin die Plastik-Trendwende verspricht, verwässert sie in Brüssel die dafür notwendigen Gesetze", sagt Hofreiter den Funke-Zeitungen.


Es brauche dringend ein klares Vermeidungsziel für Einwegplastik und verbindliche Maßnahmen, um Hersteller in die Pflicht zu nehmen. Die Bundesregierung müsse "den billigen Worten auch handfeste Taten folgen lassen", sagt Hofreiter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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