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Knochenreste in Melitta-Kaffeebohnen gefunden

Bericht der Westdeutschen Zeitung  

Rattenknochen in Kaffeebohnen?

08.01.2014, 16:37 Uhr | stw, dpa

Knochenreste in Melitta-Kaffeebohnen gefunden. Kaffee: Mann findet Knochenreste in einer Packung Kaffebohnen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nach Angaben der Westdeutschen Zeitung hat ein Mann in seiner Packung Kaffeebohnen kleine Knochenüberreste gefunden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Mann aus dem nordrhein-westfälischen Hilden hat nach eigenen Angaben in einer Packung Kaffeebohnen kleine Knochenüberreste gefunden. Jetzt bestätigt das Verbraucherschutzamt des Kreises Mettmann: Bei dem betreffenden Stück handelt es sich sehr wahrscheinlich um Knochen einer Maus oder einer Ratte.

Knochenreste in Kaffeebohnen

Wie die "Westdeutsche Zeitung" (WZ) berichtet, fand der 33-Jährige aus Hilden die kleinen Knochen in einer Packung Kaffeebohnen der Marke "Bella Crema" von Melitta. Beim Umfüllen in eine Kaffeedose kamen die knöchernen Überreste angeblich zum Vorschein. Daraufhin verfasste er eine E-Mail an den Kaffeehersteller, in der er von seinem Fund berichtete. Zunächst reagierte das Unternehmen jedoch nicht.

Amt für Verbraucherschutz untersuchte den Fund

Erst nachdem bereits einige Medien über den Fall berichtet hatten, meldete sich "Melitta" bei dem Hildener. Der 33-Jährige schickte zudem die Knochen zur Untersuchung an das Amt für Verbraucherschutz.

Knochen stammen von einem Nagetier

Die Untersuchungen ergaben, dass die Knochen sehr wahrscheinlich von einem Nagetier, vermutlich von einer Ratte oder Maus stammen. Volker Eichert vom Verbraucherschutzamt des Kreises Mettmann sagte gegenüber der WZ, dass keine Gefahr für die Gesundheit der Kunden bestehe.

Auch "Melitta" meldete sich inzwischen gegenüber der WZ zu Wort und gab an, den "Vorgang zu prüfen".

Knochenreste sind wohl im Ursprungsland in den Kaffee geraten

Eine Sprecherin des betroffenen Kaffeerösters Melitta äußerte die Vermutung, dass "der Fremdkörper im Ursprungsland in den Rohkaffee gelangt sein könnte". "Wir haben wirklich alles geprüft, aber keine Lücke in unserem System gefunden", hieß es. Bei dem Kunden habe man sich entschuldigt und stehe weiter mit ihm in Kontakt.

Wahrscheinlich handelt es sich um einen Einzelfall

Die gesamte Produktionscharge sei identifiziert und zurückverfolgt worden. Man habe ein Rückstellmuster in Anwesenheit eines vereidigten Sachverständigen geöffnet - es sei frei von Fremdbestandteilen gewesen. "Deshalb gehen wir davon aus, dass es sich um einen Einzelfall handelt", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen.

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