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Vollkornspaghetti bei "Öko-Test": Schimmelpilze in jedem zweiten Produkt

"Öko-Test" bemängelt  

Vollkornspaghetti sind oft mit Schimmelpilzen belastet

27.02.2020, 09:04 Uhr | cch, t-online

Vollkornspaghetti bei "Öko-Test": Schimmelpilze in jedem zweiten Produkt. Vollkornspaghetti: Sie sind deutlich ballaststoffreicher als Pasta aus Weißmehl. (Quelle: Getty Images/fermate)

Vollkornspaghetti: Sie sind deutlich ballaststoffreicher als Pasta aus Weißmehl. (Quelle: fermate/Getty Images)

Knapp die Hälfte der überprüften Vollkornspaghetti kann "Öko-Test" empfehlen. Die andere Hälfte enthält Schimmelpilzgifte. Ein Produkt fällt zudem wegen zwei besonders bedenklicher Pestizide auf.

Vollkorn hat ein Problem mit Schimmelpilzgiften. So stecken sie auch in 11 von 20 Vollkornspaghetti-Produkten, die die Zeitschrift "Öko-Test" (Heft März 2020) untersucht hat. Fünf Produkte sind besonders stark mit den Giften belastet.

"Öko-Test": In diesen Spaghetti stecken Schimmelpilzgifte

Bei diesen handelt es sich um Stoffe aus der Gruppe der T-2- und HT-2-Toxine. Sie werden durch das Kochen kaum zerstört. Die Gifte können "Öko-Test" zufolge Blutzellen und Immunsystem schädigen.

Zu den Spaghetti, in denen das Labor "stark erhöhte" Schimmelpilzgifte entdeckte, gehören:

  • "Vollkorn Spaghetti No.3" von Alnatura ("mangelhaft")
  • "Bio Spaghetti aus reinem Bio-Vollkornhartweizen" von Aldi Süd ("mangelhaft")
  • "3 Glocken Vollkorn Nudeln Spaghetti" von Newlat ("mangelhaft")
  • "Vollkorn Spaghetti" von Biozentrale ("ungenügend")
  • "Buitoni Integrale Spaghettini" von Newlat ("ungenügend")

Vollkornspaghetti: In elf der getesteten Produkte wies das Labor Schimmelpilzgifte nach. (Quelle: Getty Images/Inna Brailchuk)Vollkornspaghetti: In elf der getesteten Produkte wies das Labor Schimmelpilzgifte nach. (Quelle: Inna Brailchuk/Getty Images)

Auch Pestizide sind ein Problem

In den "Buitoni Integrale Spaghettini" wies das Labor zudem Rückstände der Insektenspritzgifte Cypermethrin und Pirimiphos-methyl nach. Auch wenn die nachgewiesenen Werte unterhalb der zulässigen Grenzen liegen, bewertet "Öko-Test" dieses Produkt als "ungenügend". Denn die genannten Stoffe stufen die Tester als besonders bedenklich ein, weil sie für Bienen sehr giftig sind. Geschmacklich fiel hingegen die Pasta von Biozentrale negativ auf: Sie schmeckte "leicht dumpf" und roch auch so.

Bei acht Vollkornspaghetti hat "Öko-Test" hingegen nichts zu bemängeln. Sie schneiden im Test mit "Sehr gut" ab. Ein Produkt erhält das Urteil "gut". Sechsmal vergeben die Tester ein "Befriedigend". Die oben genannten fünf Produkte fallen durch den Test – drei davon mit "Mangelhaft", zwei mit "Ungenügend".

Diese Aspekte prüfte "Öko-Test"

Das Verbrauchermagazin "Öko-Test" untersuchte die Spaghetti jeweils auf Pestizide, Schimmelpilzgifte, Schwermetalle und Mineralölbestandteile. Die Bewertung in Sachen Inhaltsstoffe spielte für das Gesamturteil die größte Rolle. Es verschlechterte sich gegebenenfalls durch Mängel in Geschmack, Geruch und Konsistenz.

Das ausführliche Testergebnis können Sie in der März-Ausgabe von "Öko-Test" nachlesen.

Verwendete Quellen:
  • Testergebnisse Öko-Test

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