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Trockene Hände: So oft sollten Sie sie in Corona-Zeiten eincremen

Schluss mit trockener Haut  

So oft sollten Sie Ihre Hände jetzt eincremen

31.03.2020, 10:23 Uhr | sah, t-online.de

Trockene Hände: So oft sollten Sie sie in Corona-Zeiten eincremen. Corona-Zeiten: Das viele Waschen und Desinfizieren erfordert auch mal eine gute Cremebehandlung. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

Corona-Zeiten: Das viele Waschen und Desinfizieren erfordert auch mal eine gute Cremebehandlung. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

In Corona-Zeiten waschen wir uns häufig die Hände. Desinfektionsmittel und Seife können sie aber austrocknen  bei häufiger Anwendung sogar belasten. Hier hilft regelmäßiges Eincremen. So geht es richtig.

Häufiges Händewaschen ist derzeit wichtig – macht die Hände aber auch trocken, spröde, rau und rissig. Desinfektionsmittel können diese Symptome sogar noch verstärken. Daher ist es ratsam, Folgendes zu beachten, um die Haut zu schonen:

  • Verwenden Sie lauwarmes statt heißes Wasser zum Händewaschen.
  • Nutzen Sie pH-neutrale Seife oder Seife mit einem pH-Wert von fünf.
  • Cremen Sie Ihre Hände nach dem Waschen regelmäßig ein.
  • Verwenden Sie eine Handcreme mit hochwertigen Fetten wie zum Beispiel Sheabutter statt einer Creme mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Urea oder Glycerin.
  • Verzichten Sie auf Handcreme auf Mineralölbasis wie zum Beispiel Vaseline, da sie die Haut verschließt und Poren verstopfen kann.

Hände richtig eincremen

Beim häufigen Händewaschen verliert die Haut an Feuchtigkeit. Daher sollten Sie Handcreme gut einmassieren – indem Sie die Creme etwa so verteilen, als ob Sie einen Handschuhe überziehen. Am besten beginnen Sie damit am Handrücken. Die Creme wird in kreisenden Bewegungen Handrücken gegen Handrücken verteilt. Danach kommen die Finger an die Reihe – ganz so, als wollten Sie einen Fingerhandschuh überstreifen.

Auch Fingernägel und Nagelhaut sollten Sie bedenken, damit diese geschmeidig bleiben. Abschließend werden Handteller und Unterarme versorgt. Bleiben die Hände trotz aller Bemühungen rau, kann ein Handpeeling helfen, abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Danach cremen Sie die Hände dick ein und ziehen Handschuhe aus Baumwolle oder kurzzeitig Einmalhandschuhe über.  

Darum trocknet die Haut im Winter schneller aus

Im Winter ist die Haut an den Händen besonders empfindlich. Sie wird dann leicht trocken und manchmal auch rissig. Das sieht nicht schön aus und wird oft als ungepflegt wahrgenommen. Hände sind die Visitenkarte eines Menschen. Sie werden oft auch von anderen gesehen und sagen viel aus über den Gesamtkörperzustand. Denn wer trockene Hände hat, hat oft auch eingerissene Fingernägel oder trockene Haut im Gesicht. Die richtige Pflege kann das verhindern.

Dass die Haut trocken wird, kann verschiedene Ursachen haben. Die Haut ist aus mehreren Schichten aufgebaut und hat außen eine Hornschicht. An der Handinnenseite ist diese Schicht besonders dick, da sie die Hand besser schützen soll. Wenn die Hornschicht austrocknet, zum Beispiel durch trockene Luft, wird sie rissig. Genau das passiert im Winter vermehrt.

Außerdem gibt es unter der Haut Talgdrüsen. Sie produzieren Talg, der über Ausführungsgänge unter anderem bis an die Hautoberfläche transportiert wird und die Haut fettet. Wenn die Temperaturen jedoch unter sieben Grad fallen, wird die Produktion in den Talgdrüsen etwas heruntergefahren. Die Folge: Es wird weniger Talg auf die Haut transportiert. Auch das macht die Haut trockener und rissiger.

Darum haben Frauen ab 40 öfter rissige Hände

Unter trockener Haut leiden Männer genau wie Frauen. Allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männerhaut ist dicker und damit robuster. Außerdem sind die Talgdrüsen durch den höheren Testosteronspiegel aktiver, weswegen die Haut nicht so stark zur Austrocknung neigt.

Bei Frauen produziert der Körper ab den Wechseljahren weniger Östrogen, sodass die Haut weniger elastisch wird und weniger Wasser speichern kann. Frauen ab etwa Mitte 40 sind daher besonders stark von trockener Haut betroffen.

So oft sollten Sie Ihre Hände im Winter eincremen

Im Winter haben viele Berufstätige Probleme mit Rissen an den Händen. Ein möglicher Grund dafür ist die Heizungsluft im Büro. Sie trinken oft weniger als im Sommer, und die Luft ist trockener – auch das setzt der Haut an den Händen zu. Das Tückische daran: Sind die sogenannten Schrunden einmal da, heilen sie nur langsam wieder ab. Wer oft unter trockener Haut leidet, sollte im Winter daher rechtzeitig vorsorgen – zum Beispiel durch häufiges Eincremen der Hände.

Eine gute Wahl dafür ist eine fettreiche Creme, am besten eine Wasser-in-Öl-Emulsion. Das sind eher fettige Cremes, die Sie nicht einfach wieder mit Wasser abwaschen können.

Das Fett in den Cremes hält auch im Alltag Wasser ab, was gerade im Winter wichtig ist. Denn durch Regen, Schnee oder Nebel werden die Hände feucht. Dadurch kühlen sie noch mehr ab. Eine fettreiche Creme kann das verhindern. Die Creme sollten Betroffene nicht nur morgens auftragen, sondern mehrfach am Tag – zum Beispiel nach jedem Händewaschen.

Diese Hausmittel helfen bei rissigen Händen

Wer noch mehr für seine Hände tun will, kann ihnen eine Pflegepackung gönnen. Sie können am Abend zum Beispiel die Hände mit einer dicken Schicht Handcreme einreiben und sie 20 Minuten lang in ein warmes Tuch einwickeln. Wer mag, kann die Creme auch mit Lavendel-, Wildrosen- oder einem anderen Öl anrühren und auftragen.

Eine andere Möglichkeit ist, fettreichen Quark mit Bananenmus zu mischen, die Hände damit einzupacken und die Mischung ebenfalls 20 Minuten einziehen zu lassen. Bananen enthalten ein sanftes Fruchtsäureenzym, das die Haut schön glättet. Das können Sie etwa einmal pro Woche wiederholen. Der Quark trocknet dabei an, sodass Sie ihn danach abziehen können und fast keine Rückstande gibt.

Rissigen Händen im Winter vorbeugen

Trockene Haut: Hände werden oft durch falsche Reinigung trocken. (Quelle: Getty Images/Manuel-F-O)Trockene Haut: Hände werden oft durch falsche Reinigung trocken. (Quelle: Manuel-F-O/Getty Images)

Ohne Handschuhe geht im Winter draußen fast nichts. Dabei sollten Sie ausprobieren, was den eigenen Händen gut tut. Während die einen auf Fleecehandschuhe schwören, schwitzen andere darin. Sie sollten Materialien nehmen, die Atmung zulassen und Feuchtigkeit wie Schweiß nach außen lassen.

Besonders wichtig sind Handschuhe für all diejenigen, die draußen arbeiten oder Wintersport betreiben. Gut isolierte Handschuhe sind dann Pflicht, weil zum Beispiel beim Skifahren die Temperatur auf den Händen durch den Fahrtwind extrem sinken kann.

Die richtige Seife ist wichtig

Hände werden auch oft durch falsche Reinigung trocken. Herkömmliche Seifen haben meist einen anderen pH-Wert als die Haut, sodass die Haut nach dem Waschen alkalischer wird, als sie eigentlich ist. Das schädigt den hauteigenen Säureschutzmantel.

Dadurch quillt auch die obere Hornschicht auf – und die Haut wird rau. Vermeiden lässt sich das, indem Sie nach dem Waschen die Hände eincremen oder Seife verwenden, die den gleichen pH-Wert wie die Haut hat – also etwa den pH-Wert fünf.

Verwendete Quellen:

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