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Italien: So viel Eintritt müssen Touristen ab Mai in Venedig zahlen

Schon ab Mai  

So viel Eintritt könnten Sie bald in Venedig zahlen

05.02.2019, 16:41 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de)
Venedig führt Eintrittsgeld ein

Tagestouristen werden demnächst in Venedig zur Kasse gebeten. In der Lagunenstadt sollen nach Plänen des Bürgermeisters von Mai an Eintritt verlangt werden. Drei Euro pro Person sollen dann fällig werden. Ab 2020 wird sogar das Doppelte verlangt.

Kampf gegen Massentourismus: In Venedig wird künftig Eintrittsgeld verlangt. (Quelle: t-online.de)


Wer nach Venedig fährt, wird bald Eintritt bezahlen müssen. Wie tief Sie künftig in die Tasche greifen müssen – und wer weiter kostenlos in die Stadt kommt. 

Tagestouristen in Venedig sollen nach Plänen des Bürgermeisters von Mai an Eintritt für die beliebte Lagunenstadt bezahlen. Der Preis liege bei drei Euro pro Person, kündigt Luigi Brugnaro an. Ab kommendem Jahr soll der Betrag auf sechs Euro steigen und kann je nach Touristen-Ansturm bis auf zehn Euro angehoben werden. Besucher, die in Herbergen in der Stadt unterkommen, sind von der Zahlung befreit. Hotelgäste müssen schon jetzt eine Ortstaxe bezahlen.

Grand Canal in Venedig: Ab Mai sollen Touristen Eintrittsgeld für die historische Stadt bezahlen müssen.  (Quelle: Getty Images/sborisov)Grand Canal in Venedig: Ab Mai sollen Touristen Eintrittsgeld für die historische Stadt bezahlen müssen. (Quelle: sborisov/Getty Images)

Pläne müssen von Kommunalrat abgesegnet werden

Der Bürgermeister will schließlich erreichen, dass Touristen von 2022 an nicht nur Hotels und Unterkünfte, sondern auch Tagesausflüge in die Stadt buchen müssen. Niemandem werde der Zugang zu der Stadt verwehrt, sagt Brugnaro. Allerdings werde es für diejenigen, die einen Besuch nicht buchen, komplizierter. Die Pläne müssen noch vom Kommunalrat abgesegnet werden.




"Wir sind nicht daran interessiert, Kasse zu machen", versichert Brugnaro. Vielmehr seien die Instandhaltung und die Sauberkeit der historischen Stadt teuer. "Wir müssen der ganzen Welt davon erzählen, wie schwierig es ist, einen so besonderen Ort zu verwalten." Venedig kämpft seit Jahren gegen den Touristenansturm und versucht immer wieder mit verschiedenen Strategien, die Massen in Schach zu halten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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