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Positiver Corona-Test im Urlaub – was nun?

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 03.03.2022Lesedauer: 4 Min.
Positiver Antigen-Schnelltest: Eine Corona-Infektion kann den Urlaub vorzeitig beenden.
Positiver Antigen-Schnelltest: Eine Corona-Infektion kann den Urlaub vorzeitig beenden. (Quelle: Jochen Tack/imago-images-bilder)
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Gelockerte Corona-Maßnahmen vielerorts machen Reisen wieder möglich. Doch die Ansteckungsgefahr unterwegs ist keineswegs gebannt, im Gegenteil. Was also tun, wenn der Test im Urlaub positiv ausfällt? Experten geben Antworten.

Das Wichtigste im Ăśberblick


Ein Kratzen im Hals, ein leichter Schnupfen: Der Schock dürfte groß sein, wenn der Schnelltest im Urlaub einen zweiten Strich anzeigt oder der offizielle Corona-Test klipp und klar belegt: positiv. Angesichts rasant gestiegener Fallzahlen durch Omikron ist eine Ansteckung mit SARS-CoV-2 auch auf Reisen jederzeit möglich.


Corona-Selbsttest: So funktioniert der Schnelltest zu Hause

1. Schritt (Symbolfoto): Nachdem Sie das Testkit ausgepackt und auf Zimmertemperatur gebracht haben, entnehmen Sie einen Abstrich gemäß der Packungsbeilage.
2. Schritt (Symbolfoto): Um den Test auswerten zu können, müssen Sie die Probe aufbereiten. Dazu geben Sie, je nach Anleitung des Herstellers, zunächst die Probenflüssigkeit in das aufrechte Extraktionsröhrchen.
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Was passiert, wenn man auf Reisen positiv getestet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab – etwa davon, in welchem Land man sich befindet oder der Schwere der Symptome. Von Bedeutung ist auch, ob die Reise von einem Veranstalter organisiert ist oder man individuell unterwegs ist. Die wichtigsten Fragen und ihre Antworten:

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Wer erfährt überhaupt von meiner Corona-Infektion?

Vom Selbsttest bekommt automatisch natürlich niemand etwas mit. "Geht man aber zu einer Teststation, muss ich damit rechnen, dass das positive Ergebnis den Behörden gemeldet wird. So wie in Deutschland dem Gesundheitsamt", sagt Thorsten Muth vom Tübinger Unternehmen A3M, einem Dienstleister für Krisen- und Frühwarninformationen für Reisen weltweit.

Einige Länder schreiben einen Test direkt nach der Einreise vor. Fällt dieser positiv aus, sind in der Regel direkt staatliche Stellen darüber informiert. Das ist Muth zufolge etwa in Thailand und Abu Dhabi der Fall. "Dann muss ich mich eventuell in staatlich überwachte Quarantäne begeben", sagt der Reiseprofi. Umgehen oder verkürzen lässt sich diese in der Regel nur durch einen negativen Corona-Test. "Hier besteht also das Risiko, den Urlaub zu verpassen." Oder zumindest einen Teil davon.

Urlaubsländer gehen sehr unterschiedlich vor

Mit einem positiven offiziellen Test während des Urlaubs gehen die Länder laut Muth unterschiedlich um. So habe es in Spanien Hotlines gegeben, die man als Betroffener anrufen sollte, berichtet der Experte. In Portugal sei man von den Behörden kontaktiert worden. Doch wer sich offiziell testen lasse und dabei lediglich seine E-Mail-Adresse angebe, sei für die Behörden meist kaum nachzuverfolgen.

Mit einem positivem Selbsttest falle man "möglicherweise einfach durch das Raster", vermutet Muth. In manchen Ländern werde Menschen mit Symptomen lediglich dazu geraten, sich selbst zu isolieren. Ein offizieller Test ist oft nicht möglich, wenn die Kapazitäten zur Nachverfolgung aufgrund der großen Fallzahlen nicht ausreichen. Wie man dann mit dem positiven Testergebnis umgehe, sei daher nicht selten eine Gewissensfrage.

Wer kĂĽmmert sich bei einem positiven Test um mich?

Viele Reisende mit einem positiven Selbsttest-Ergebnis dürften kaum Kontakt mit Behörden haben. Wer Pauschalurlaub gebucht hat, für den ist dann vor allem der Reiseveranstalter verantwortlich.

Die Veranstalter orientieren sich an den Vorgaben des Reiselandes. Tui zum Beispiel bringt nach eigenen Angaben positiv getestete Gäste in der Türkei, Griechenland und Italien in einem speziellen Trakt des Hotels oder einem Quarantänehotel unter. In Spanien, Österreich und Deutschland dagegen könne der Gast zur Quarantäne auf seinem Zimmer verbleiben.

Corona-Infektion: Ist der Test positiv, sollte man sich auch im Urlaub isolieren, zum Beispiel im Hotelzimmer.
Corona-Infektion: Ist der Test positiv, sollte man sich auch im Urlaub isolieren, zum Beispiel im Hotelzimmer. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Der Veranstalter Studiosus aus München versichert, man würde betroffene Gäste isolieren und "umfassend betreuen". "Zum Beispiel schauen wir, dass unser Gast ausreichend Verpflegung bekommt", sagt Prokurist Edwin Doldi. Auch kümmere man sich um Flugumbuchungen, sollten diese notwendig werden.

Was mache ich, wenn ich individuell unterwegs bin?

"Wir raten natürlich dazu, sich konsequent selbst zu isolieren", sagt Thorsten Muth. Der Ort dafür sei in der Regel das Hotelzimmer. Wie man dann an sein Essen kommt, ist eine der ersten zu klärenden Fragen, die sich vor allem Familien stellen. "Die Grundversorgung muss gewährleistet sein", sagt der Experte. "Wenn ich keine andere Wahl habe, informiere ich das Hotel." Dieses stellt dann in der Regel Essen vor die Tür.

Wie lange muss ich offiziell in Quarantäne?

Das ist je nach Land unterschiedlich. Der Trend geht generell zu kürzeren Quarantänezeiten – etwa von vierzehn auf zehn oder sieben Tage. "Schweden und Griechenland haben zum Beispiel nur noch fünf Tage vorgeschrieben", sagt Muth. "Das macht schon einen großen Unterschied. Wenn ich drei Wochen irgendwo bin, sind 14 Tage Quarantäne krass, aber fünf Tage kann ich aussitzen."

Kann ich mein Zimmer mit Maske trotzdem zwischendurch verlassen?

Manch einer mag sich denken: Auf einem Spaziergang ganz allein gefährde ich auch als positiv Getesteter niemanden. Und auch sich bei einem Straßenverkäufer Essen zu holen, wird schon nicht so schlimm sein.

Reisemediziner Prof. Thomas Jelinek aus Berlin räumt damit auf: "Sie können jeden anstecken, mit dem Sie in Kontakt sind." Auch wenn das Risiko einer Übertragung im Freien mit Maske nur sehr gering sein mag, rät Jelinek von Ausnahmen ab: "Sie können sich nie ganz sicher sein, was draußen auf der Straße passiert." Zu unvorhersehbaren Kontakten kann es immer kommen.

Das heißt also: Die Selbstisolation wird am besten konsequent eingehalten. Klärungsbedarf mit dem Hotel gibt es, wenn das Zimmer gereinigt wird. Denn dann sollte man sich nicht in dem Raum aufhalten.

Kann ich mich strafbar machen, wenn ich die Quarantäne breche?

Wenn man gegen geltende Auflagen verstößt, durchaus, sagt Thorsten Muth. In den meisten Ländern seien Verstöße gesetzlich geregelt. Und teuer können sie werden.

In der Schweiz zum Beispiel kann das Bußgeld für einen Verstoß gegen die Quarantäneauflage bis zu 5.000 Franken betragen. Ein hoher Preis für einen kurzen Ausflug in den Supermarkt.

Die Frage ist natürlich, wer von solchen Aktionen etwas mitbekommt. Hier rät Muth jedoch eher zur Vorsicht: "Auch wenn die Quarantäne in manchen Staaten nicht streng kontrolliert wird, können Kontrollen dennoch vorkommen."

Was mache ich, wenn mein RĂĽckflug ansteht?

Im Zweifelsfall verlängert sich der Urlaub dann unfreiwillig. Das gilt auch für Ungeimpfte, deren obligatorischer Test bei Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet positiv ausfällt. Die Extrakosten für neue Flüge und zusätzliche Hotelnächte vor Ort lassen sich mit speziellen Covid-Reiseversicherungen absichern. Veranstalter wie unter anderem Tui bieten solche Absicherungen bis zu einem bestimmten Höchstbetrag bei Buchung teils inklusive an.

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Wie bereite ich mich auf eine ernsthafte Erkrankung vor?

Nicht immer verläuft eine Omikron-Infektion mild. Wird ein Krankenhausaufenthalt nötig, kann es schnell teuer werden. Eine gute Auslandsreisekrankenversicherung, die auch eine Erkrankung mit Corona abdeckt, schützt Urlauber hier vor hohen Kosten.

Wann bin ich nicht mehr ansteckend?

Wichtig ist natürlich, keine Krankheitssymptome mehr zu haben. Und dann ist die Frage: Wann ist der Test endlich negativ? "Man sollte zwei Tage symptomfrei sein, bevor man sich ein weiteres Mal testen lässt", rät Reisemediziner Jelinek. Dann erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass der Test negativ ausfällt.

Wichtig dabei: Auch bei einem sehr schwachen zweiten Strich im Ergebnisfeld sei man im Zweifel weiterhin positiv. Generell gilt laut Jelinek: "Man ist in den ersten Tagen der Erkrankung besonders ansteckend." Im weiteren Verlauf nehme die Viruslast deutlich ab.

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