• Home
  • Leben
  • Reisen
  • Reisetipps
  • Bahnreisen
  • Zug zum Flug: Wer haftet bei Verspätung?


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNächste Überraschung: Potye holt MedailleSymbolbild für einen TextLewandowski im Auto überfallenSymbolbild für einen TextSo lief Gellineks "heute-journal"-DebütSymbolbild für einen TextBombendrohung in Klinik – EntwarnungSymbolbild für einen TextEx-Ministerin als "strunzdumm" bezeichnetSymbolbild für ein VideoSee trocknet aus: Erneut Leiche gefundenSymbolbild für einen TextBericht: Ronaldo will zum BVBSymbolbild für einen TextDagmar Wöhrl begeistert im BadeanzugSymbolbild für einen TextPorsches neuer Renner mit XXL-HeckflügelSymbolbild für einen Text"Tatort": So geht es weiterSymbolbild für einen TextLösung für Punk-Problem auf Sylt?Symbolbild für einen Watson TeaserHummels verärgert mit Mode-FehltrittSymbolbild für einen TextNach der Ernte ist vor der Ernte

Zug zum Flug: Wer haftet bei Verspätung?

dpa/tmn

Aktualisiert am 05.05.2018Lesedauer: 1 Min.
Ein Reisender verpasst seinen Flieger
Wer haftet, wenn durch eine Zugverspätung der Flieger verpasst wird? (Quelle: anyaberkut/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der Zug hat Verspätung, der Flieger wartet nicht: Dieses Szenario ist wohl ein Albtraum für viele Reisende. Doch wer haftet, wenn es sich um ein Zug-zum-Flug-Angebot handelt? Muss der Veranstalter die Kosten übernehmen oder hat der Kunde in diesem Fall Pech gehabt?

Urteil zum Zug-zum-Flug-Angebot

Viele Reiseveranstalter bieten eine Bahnreise zum Abflughafen als Teil eines Pauschalpakets an. Doch dann sind sie auch für Verspätungen des Zuges verantwortlich. Verpasst der Kunde deshalb seinen Flieger, muss der Veranstalter die Folgekosten des Reisenden übernehmen. Ist das Zug-zum-Flug-Angebot nicht Teil des Pakets, muss ein Veranstalter dies explizit angeben, urteilte das Amtsgericht Hannover (Az.: 445 C 7017/15). Darüber berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in der Zeitschrift "ReiseRecht aktuell".

Streit um Flugkosten

In dem verhandelten Fall hatte der Kläger seinen Flug nach Thailand verpasst, weil sein Zug Verspätung hatte. Er buchte einen neuen Flug und stellte die Kosten dem Veranstalter in Rechnung. Denn aus den Unterlagen war seiner Meinung nach hervorgegangen, dass die Leistung Zug-zum-Flug ein Teil des Reisepakets war. Der Veranstalter sah das anders. Das habe so in den AGB gestanden, sagte er.

Veranstalter haftet bei eigener Leistung

Das Gericht gab dem Kläger Recht: Das Zug-zum-Flug-Angebot sei eine Leistung des Veranstalters gewesen. Das gehe aus den Reiseunterlagen hervor. So warb der Veranstalter im Katalog unter "Vorteile" mit der Bahnfahrt zum Flughafen. Unter "Alle Informationen zum Reiseverlauf" fand sich die Zugfahrt später ebenfalls. Die Angabe "In Kooperation" in Bezug auf die Bahn sei nicht eindeutig. Bei Zweifeln jedoch sei stets von einer Eigenleistung des Veranstalters auszugehen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Reiseveranstalter
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website