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Wie Sie nur mit Handgepäck länger verreisen

Weniger ist mehr  

Wie Sie nur mit Handgepäck länger verreisen

Von Ana Grujić

30.04.2019, 12:55 Uhr
Wie Sie nur mit Handgepäck länger verreisen. Paar mit Handgepäck: Nicht immer ist es nötig, mit viel Gepäck zu reisen.  (Quelle: imago images/PhotoAlto)

Paar mit Handgepäck: Nicht immer ist es nötig, mit viel Gepäck zu reisen. (Quelle: PhotoAlto/imago images)

Mit viel Gepäck zu reisen ist unpraktisch und teuer. Wir verraten Ihnen, wie Sie alles Notwendige im Handgepäck mitnehmen können – und was Sie besser zu Hause lassen. 

Viele Urlauber packen für ihre Reise ihren halben Hausstand ein, "für den Fall der Fälle". Spätestens, wenn der Urlaubsflug selbst aber günstiger ist als die Gepäckgebühren, überlegen sie, nicht doch lieber nur mit Handgepäck zu reisen. 

Warum sollten Sie nur mit Handgepäck verreisen?

Viele Fluggesellschaften verlangen mittlerweile hohe Gebühren für Aufgabegepäck. Neben dem finanziellen Aspekt gibt es aber noch mehr gute Gründe nur mit Handgepäck zu reisen. 

  • Zeit: Statt in der langen Schlange für die Gepäckaufgabe zu warten, können Sie mit Handgepäck direkt ans Gate. Das schont obendrein noch die Nerven.
  • Sicherheit: Wer viel Gepäck hat, muss auch viel aufpassen. Es passiert immer wieder, dass Aufgabegepäck auf Flugreisen verloren geht. Aber auch außerhalb des Flughafens müssen Sie die ganze Zeit ein Auge auf ihre Koffer haben. Zu groß ist das Risiko, dass sonst Wertsachen verschwinden.  
  • Beweglichkeit: Mit kleinerem Handgepäck reist es sich buchstäblich leichter. Einen großen Koffer über Stock und (Pflaster-)Stein zu navigieren, ist dagegen ziemlich beschwerlich. 

Wie viel Handgepäck ist erlaubt?

Haben Sie sich entschieden, nur mit Handgepäck zu verreisen, sollten Sie überprüfen, wie viel Gepäck Sie mit an Bord des Flugzeugs nehmen dürfen. Manche Airlines erlauben zwei Gepäckstücke, andere nur eines. Achten Sie auch auf Gewichts- und Größenbeschränkungen der jeweiligen Airlines. Bei welchen Airlines Ihr Handgepäck richtig teuer werden kann

Kleidung muss sich kombinieren lassen

Bevor Sie anfangen zu packen, sollten Sie sich über das Wetter an Ihrem Reiseort informieren. Dementsprechend können Sie Ihre Kleidung aussuchen. Wählen Sie Stücke, die sich gut kombinieren lassen. Das bedeutet: Statt eines schrillen Kleides ist es besser, Rock und Oberteil mitzunehmen. Statt einem Hemd, das nur zu einer Hose passt, lieber dezentere Farben wählen, die sich miteinander kombinieren lassen. 

Praktisch muss aber nicht gleich unscheinbar sein. Sie können Ihre Outfits mit den richtigen Accessoires aufhübschen. Eine ausgefallene Kette oder eine schöne Uhr passen in jedes Handgepäck und verleihen Ihrem Outfit Persönlichkeit. 

Ein Extratipp für jene, die länger Urlaub in kälteren Gegenden machen: Statt dicker Pullis, die viel Platz wegnehmen, sollten Sie lieber mehrere Kleidungsstücke übereinander anziehen. Besonders Funktionskleidung ist leicht, wärmt aber dennoch. 

Handgepäck für eine Woche packen

Verabschieden Sie sich vom Gedanken, Ihre ganze Garderobe in den Urlaub mitzunehmen. Stattdessen sollten Sie nur für eine Woche packen, auch wenn Sie länger verreisen. Lassen Sie ihre Kleidung danach in Wäschereien oder im Hotel waschen. Für gewöhnlich ist das günstiger, als für Aufgabegepäck zu bezahlen.

Packen Sie Ihr Handgepäck von schwer zu leicht

Schwere Kleidung wie Mäntel, Jacken oder feste Schuhe sollten Sie während der Reise anziehen. Zum einen verhindern Sie so, dass diese Kleidungsstücke ihre Form verlieren. Zum anderen haben Sie so noch mehr Platz in Ihrem Koffer.

Schwere Kleidung, die Sie nicht anziehen können, sollten Sie ganz unten im Koffer einpacken. Darauf legen Sie dann empfindlichere Textilien. Kleidungsstücke, die nicht knitterfrei sein müssen, wie Unterwäsche oder Socken, können Sie nutzen, um kleine Lücken in Ihrem Koffer zu füllen. 

Damit Ihre Kleidung nicht voller Falten am Urlaubsziel ankommen, sollten Sie Shirts und Hosen nicht falten, sondern rollen. Viele Handgepäcksprofis nutzen außerdem Vakuumbeutel, um auch noch den letzten Rest Luft aus ihrem Gepäck zu ziehen. 

Elektrogeräte vor Ort nutzen

Bevor Sie Ihre eigenen Elektrogeräte in Ihr Handgepäck zwängen, überlegen Sie, ob Sie sie am Urlaubsort wirklich brauchen werden. Die meisten Hotels bieten etwa Haarföns im Zimmer an. Was Geräte wie Glätteisen und Lockenstab angeht, lohnt sich möglicherweise der Kauf von Reisevarianten. Diese sind kleiner und leichter als die normalen Geräte. 

Flüssigkeitsverbot im Handgepäck umgehen

Seit ein paar Jahren dürfen im Handgepäck nur Flüssigkeiten bis 100 Milliliter, insgesamt ein Liter, mitgenommen werden. Wenn Sie längere Zeit nur mit Handgepäck verreisen, ist es besser, dieses Limit mit teureren Produkten, etwa Hautcremes, auszureizen. Vor Ort können Sie günstigere Kosmetika kaufen. 

Das Flüssigkeitsverbot können Sie auch umgehen, indem Sie feste Varianten flüssiger Produkte kaufen. Abschminktücher statt flüssigem Make-up-Entferner oder ein Stück Seife statt Duschgel dürfen immer ins Handgepäck und machen keine Probleme bei der Sicherheitskontrolle. Es gibt auch Parfums und Lotionen in fester Form. 

Smartphone als Multifunktionstool

Wie viele Funktionen ein Smartphone erfüllt, wird  beim Packen für den Urlaub klar. Den schweren Fotoapparat, Videokamera, Straßenkarten und Wörterbuch: Das ersetzt mittlerweile so gut wie jedes Mobiltelefon. 

Statt mehrere schwere Bücher zu schleppen, sollten Sie einen E-Reader mitnehmen. Speichern Sie sich vor dem Urlaub Bücher oder Zeitschriften auf dem Gerät ab. 

Was Sie nicht im Handgepäck mitnehmen sollten

Die Flugsicherheit verbietet Gegenstände wie Taschenmesser, selbstverständlich Waffen oder brennbare Flüssigkeiten an Bord von Flugzeugen.

Kleidungsstücke und Gegenstände, die Sie "nur für den Fall der Fälle" mitnehmen würden, sollten Sie aber genauso zu Hause lassen. Denken Sie an vergangene Urlaube zurück: Wie oft haben Sie solche Dinge wirklich genutzt? Wohl eher selten. 



Verzichten Sie auch auf Sachen, die nur einen Zweck erfüllen. Statt eines Nackenkissens sollten Sie beispielsweise einen Schal oder ein Tuch mitnehmen. Richtig gerollt, bleibt ihr Nacken gestützt. Das Halstuch kann aber auch als Decke oder im Notfall als Handtuch genutzt werden. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen

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