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ADAC-Stauprognose: Wo Sie am Wochenende Chaos erwartet

Ferien beginnen  

Wo Sie am Wochenende Stauchaos erwartet

03.07.2019, 08:59 Uhr

ADAC-Stauprognose: Wo Sie am Wochenende Chaos erwartet. Autos und LKWs im Stau: Am Freitag rechnet der Auto Club Europa erst ab circa 20 Uhr mit Entlastung. (Quelle: Getty Images/ XXLPhoto)

Autos und LKWs im Stau: Am Freitag rechnet der Auto Club Europa erst ab circa 20 Uhr mit Entlastung. (Quelle: XXLPhoto/Getty Images)

ADAC und der Auto Club Europa rechnen an diesem Wochenende mit dichtem Reiseverkehr. Wo die Brennpunkte sein werden und was die Experten Autofahrern empfehlen.

Urlaubszeit ist Stauzeit. Das dürfte auch am nächsten Wochenende (5. bis 7. Juli 2019) wieder auf den Autobahnen gelten. Denn bis auf drei sind alle Bundesländer in die Sommerferien gestartet. Mit bundesweit dichtem Reiseverkehr und sogar "Stauchaos" rechnet der Auto Club Europa (ACE). Auch der ADAC sagt verstopfte Autobahnen voraus.

Freitagmittag geht der Stau los

Zum Start ins Wochenende am Freitag füllen sich die Fernstraßen bereits ab Mittag, und erst ab circa 20 Uhr rechnet der ACE mit Entlastung. Am Samstag nimmt der Verkehr in südlicher Richtung schon ab Vormittag zu und füllt bis in den Nachmittag die Autobahnen stark. Dazu kommt der Rückreiseverkehr in Richtung Norden.

Am Sonntag dürfte es zwar etwas ruhiger werden, doch Entwarnung geben die Autoclubs nicht. Denn dann drängen verstärkt Rückreisende auf die Autobahnen – Skandinavier und auch Urlauber aus Nord- und Ostdeutschland, die sich bereits schon am Samstagnachmittag zeigen.

Was der ACE Reisenden empfiehlt

Wer kann, sollte am besten möglichst früh am Morgen, abends oder nachts seine Reise starten, rät der ACE. Für etwas Entspannung könnte laut ADAC das Lkw-Ferienfahrverbot beitragen. Das startet am Samstag (6. Juli 2019) und gilt bis Ende August jeweils samstags von 7 bis 20 Uhr.

Neben den Brennpunkten

  • Berlin,
  • Dresden,
  • Halle/Leipzig,
  • Hamburg,
  • Rhein-Ruhr,
  • Rhein-Main,
  • Stuttgart und
  • München

sowie den Routen von und zu den deutschen Küsten müssen Autofahrer auf einigen Strecken mit Staus rechnen.

Auf welchen Strecken Stau erwartet wird 

  • A 1 Lübeck – Puttgarden und Lübeck – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln; beide Richtungen
  • A 2 Dortmund – Hannover – Berlin; beide Richtungen
  • A 3 Köln – Frankfurt/Main – Würzburg – Nürnberg – Passau; beide Richtungen
  • A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden; beide Richtungen
  • Dresden – Görlitz
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel; beide Richtungen
  • A 6 Metz/Saarbrücken – Kaiserslautern und Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg; beide Richtungen
  • A 7 Flensburg – Hamburg – Hannover; beide Richtungen
  • Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg; beide Richtungen
  • A 9 München – Nürnberg – Berlin; beide Richtungen
  • A 10 Berliner Ring
  • A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
  • A 19 Dreieck Wittstock – Rostock
  • A 20 Lübeck – Rostock; beide Richtungen
  • A 23 Hamburg – Heide
  • A 24 Berlin – Hamburg
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen; beide Richtungen
  • A 81 Heilbronn – Stuttgart – Singen; beide Richtungen
  • A 93 Kiefersfelden – Rosenheim; beide Richtungen
  • A 95 München – Garmisch-Partenkirchen; beide Richtungen
  • A 96 München – Lindau; beide Richtungen
  • A 99 Umfahrung München

So sieht die Lage in Österreich aus

Auch in Österreich und in der Schweiz stellen sich Autofahrer besser auf sehr viel Verkehr und Staus ein, warnen die Autoclubs. In vielen Bundesländern Österreichs beginnen die Sommerferien. Das belastet zusammen mit den Reisenden aus dem Norden die Transitstrecken in südlicher und östlicher Richtung stark.

Brennpunkte sind laut ACE die

Am meisten dürfte am Freitag ab 13 Uhr und am Samstag zwischen 10 und 18 Uhr los sein.

Dazu kommt das Fahrverbot auf einigen Landstraßen in Tirol. So können die Ausfahrten zwischen Hall und Zirl auf der Inntalautobahn (A 12) sowie bei Patsch und bei Gries am Brenner auf der Brennerautobahn (A 13) für den Durchgangsverkehr nicht zur Mautumgehung genutzt werden, informiert der ACE.

Am Samstag- und Sonntagmittag sorgen stichprobenartige Kontrollen in nördlicher Richtung vor den Grenzübergängen zurück nach Deutschland für Verzögerungen. Über Wartezeiten informiert die Infrastrukturgesellschaft ASFINAG auf ihrer Website.

Volle Transitrouten in der Schweiz

In der Schweiz zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Transitrouten dürften voll sein, speziell die Gotthard-Tunnel-Strecke (A 2) in südlicher Richtung. Auch in der Gegenrichtung ist aufgrund des Rückreiseverkehrs und Blockabfertigungen mit Wartezeiten vor dem Südportal zu rechnen.



Geduld ist aber besonders am Nordportal von Freitagnachmittag bis zum Samstagabend nötig. Zum Ausweichen empfiehlt sich die A 13 (St. Margarethen – Bellinzona), wenngleich auch hier mit Staus zu rechnen ist.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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