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Wie New York gegen den steigenden Meeresspiegel k├Ąmpft

Von afp
Aktualisiert am 22.09.2019Lesedauer: 3 Min.
US-Soldat in einem Helikopter ├╝ber New York: "Sieben Jahre nach Sandy reden wir immer noch ├╝ber Sands├Ącke".
US-Soldat in einem Helikopter ├╝ber New York: "Sieben Jahre nach Sandy reden wir immer noch ├╝ber Sands├Ącke". (Quelle: /imago-images-bilder)
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In 80 Jahren k├Ânnte der Wasserpegel rund um New York 1,80 Meter h├Âher liegen als heute, weite Teile der Stadt sind bedroht. Ein Schutzkonzept der US-Armee k├Ânnte helfen ÔÇô w├╝rde aber 120 Milliarden Dollar kosten.

Der steigende Meeresspiegel infolge der Klimaerw├Ąrmung bedroht nicht nur tropische Inselstaaten ÔÇô auch New York, Gastgeber des UN-Klimagipfels, bleibt nicht verschont. Sp├Ątestens seit den Verheerungen durch Hurrikan "Sandy" im Oktober 2012 zweifeln die Bewohner der US-Metropole nicht mehr am Klimawandel. Die Stadt wappnet sich bereits gegen steigende Wasserpegel und sieht sich dabei als Vorreiter. Doch steht sie noch vor einer Herkulesaufgabe.

Der Wasserpegel rund um New York k├Ânnte Experten zufolge bis 2100 um 1,80 Meter ansteigen ÔÇô auch die Zahl verheerender St├╝rme und Sturmfluten d├╝rfte zunehmen. Schon seit einiger Zeit setzt die Stadt deshalb darauf, ihre 850 Kilometer lange K├╝stenlinie zu verst├Ąrken.

Auf der Halbinsel Rockaways im Stadtteil Queens sowie auf Staten Island im S├╝den, den am st├Ąrksten von "Sandy" getroffenen Gebieten, wurden schon mehr als 15 Kilometer k├╝nstliche Sandd├╝nen angelegt. Millionen Tonnen Sand wurden angekarrt, um die Str├Ąnde von Rockaways und Coney Island in Brooklyn zu verst├Ąrken. Mehrere Milliarden Dollar gab die Stadt dar├╝ber hinaus zum Schutz der New Yorker Stromnetze und der U-Bahn vor ├ťberflutungen aus.

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Sturmfluten bedrohen Gro├čteil von New York

In mehreren Vierteln in Brooklyn und vor allem nahe der Wall Street in Manhattan tauchten in j├╝ngster Zeit mehr und mehr sandgef├╝llte Container auf ÔÇô provisorische Barrieren, die in den n├Ąchsten f├╝nf Jahren vor Hochwasser sch├╝tzen sollen, bis langfristigere L├Âsungen gefunden sind. Den amtlichen Prognosen zufolge sind im Jahr 2050 rund 37 Prozent der Geb├Ąude an Manhattans S├╝dspitze durch Sturmfluten bedroht. 50 Jahre sp├Ąter k├Ânnten bereits 20 Prozent der Stra├čen in dem Gebiet t├Ąglich ├╝berflutet werden.

Doch die ambitioniertesten Projekte zum Hochwasserschutz haben noch nicht einmal begonnen. So will die Stadt von kommendem Jahr an und ├╝ber die n├Ąchsten drei Jahre den Park entlang des East River im S├╝den Manhattans h├Âher legen.

Ein weiteres Projekt von B├╝rgermeister Bill de Blasio sieht vor, Manhattans S├╝dspitze um 150 Meter auszudehnen ÔÇô in den East River. Der zus├Ątzliche Landstrich soll k├╝nftig "St├╝rmen die Spitze nehmen", wie der umweltpolitische Experte der Columbia Universit├Ąt, Stephen Cohen, erkl├Ąrt. Das Projekt w├╝rde allerdings bis zu zehn Milliarden Dollar (├╝ber neun Milliarden Euro) verschlingen und niemand wei├č, woher das Geld kommen soll.

Auch die US-Armee beteiligt sich am Schutz der Stadt

Neben Politikern und Experten befassen sich auch Techniker der US-Armee mit Pl├Ąnen zum Schutz der gesamten New Yorker Region. Einer ihrer Vorschl├Ąge sieht den Bau von Unterwasser-Sturmbarrieren f├╝r alle Wasserwege in New York vor; die Flutgefahr w├Ąre damit zu 92 Prozent gebannt, doch w├╝rde das 120 Milliarden Dollar kosten und das ├ľkosystem gef├Ąhrden.

Was auch immer zum Schutz New Yorks unternommen wird ÔÇô inzwischen d├Ąmmert es allen, dass es viel Geld und Zeit kosten wird und die urspr├╝nglich veranschlagten 20 Milliarden Dollar nicht mehr sein werden als eine "Anzahlung", wie die Stadtverwaltung meint.

Viele New Yorker erf├╝llt das mit Sorge. "Sieben Jahre nach Sandy reden wir immer noch ├╝ber Sands├Ącke als unseren Hauptschutz vor Monsterst├╝rmen", sagt der f├╝r ein K├╝stengebiet in Brooklyn zust├Ąndige Stadtrat Justin Brannan.

Auf Hilfe von Trump muss New York nicht hoffen

"Zwischen dem, was New York bisher tun konnte und was tats├Ąchlich n├Âtig w├Ąre, klafft eine riesige L├╝cke", warnt Roland Lewis vom Schutzb├╝ndnis Waterfront Alliance. "Wir sind eine der gro├čartigsten St├Ądte der Welt, wir sind sehr wohlhabend, und doch gelingt es uns nicht, uns jetzt und sofort gegen die neue Realit├Ąt zu wappnen."

Wie viele andere New Yorker klagt auch Lewis ├╝ber "das enorme Vakuum", mit dem die Stadt in der Diskussion auf Bundesebene konfrontiert ist. Auf Hilfe braucht die von den Demokraten gef├╝hrte Metropole bei US-Pr├Ąsident und Klima-Skeptiker Donald Trump nicht zu hoffen.


Allen Problemen und Herausforderungen zum Trotz r├Ąt Umweltpolitik-Experte Cohen aber zur Gelassenheit: "Nat├╝rlich m├Âchten die Leute, dass alles schneller geht", sagt er. "Doch besser ist es allemal, es richtig zu machen, als Fehler zu machen".

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