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Heftige Auswirkungen der Klimakrise ÔÇô doch es gibt Lichtblicke

dpa, Christiane Oelrich

Aktualisiert am 15.01.2021Lesedauer: 3 Min.
Landkreis Oberhavel in Brandenburg im August 2020: Feld mit vertrockneten Maispflanzen.
Landkreis Oberhavel in Brandenburg im August 2020: Feld mit vertrockneten Maispflanzen. (Quelle: imago images / Petra Schneider)
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Die Treibhausgasemissionen schrumpfen, die Klimaanstrengungen zeigen teilweise Wirkung ÔÇô aber die Klimakrise bleibt. Die Umstellung auf klimafreundliches Leben braucht weitere Kraftakte.

Das Corona-Jahr war eines der drei w├Ąrmsten seit Beginn der Messungen vor rund 170 Jahren. Trotzdem gibt es ein paar Lichtblicke: Die EU d├╝rfte ihre f├╝r 2020 gesetzten Ziele bei den Treibhausgasemissionen und den erneuerbaren Energien erreichen. Das Ziel einer klimaneutralen Welt bis 2050 ist nach Meinung der Weltwetterorganisation (WMO) jetzt realistisch. Der weltweite Aussto├č von Kohlendioxid ist coronabedingt rekordm├Ą├čig zur├╝ckgegangen. Doch: Das Poleis schmilzt weiter und die Hurrikansaison im Nordatlantik war be├Ąngstigend.

Klima-News 2020 zusammengefasst:

EU-Treibhausgase

Die Europ├Ąische Union d├╝rfte ihre Ziele bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen und bei der F├Ârderung der erneuerbaren Energien schaffen. Davon geht die Europ├Ąische Umweltagentur EEA aus. Bis Ende 2019 waren die Treibhausgasemissionen schon um 24 Prozent gegen├╝ber 1990 gesunken, Ziel bis 2020 war ein R├╝ckgang von 20 Prozent. Energie aus erneuerbaren Quellen machte nach vorl├Ąufigen Zahlen 2019 bereits 19,4 Prozent aus ÔÇô Ziel f├╝r 2020 waren 20 Prozent. "Die Europ├Ąische Union beweist, dass es m├Âglich ist, die Emissionen bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum zu senken", meinte EU-Umweltkommissar Frans Timmermans.

Klimaneutralit├Ąt

Ein Meilenstein r├╝ckt in Reichweite: Die L├Ąnder, die heute f├╝r 50 Prozent der Emissionen verantwortlich sind, h├Ątten sich zu Klimaneutralit├Ąt verpflichtet, auch China, sagte der Chef der Weltwetterorganisation (WMO), Petteri Taalas. Klimaneutralit├Ąt ÔÇô dabei werden nicht mehr Treibhausgase ausgesto├čen, als die Natur oder auch technische L├Âsungen wieder binden k├Ânnen. Das muss nach Angaben des Weltklimarats bis 2050 erreicht werden, um die Erw├Ąrmung bis Ende des Jahrhunderts auf 1,5 Grad zu begrenzen. Taalas hofft, auch Russland, Indien und die USA an Bord zu bekommen. "Dann biegen wir die Kurve des Emissionswachstums in den n├Ąchsten f├╝nf Jahren, und dann sehen wir einen R├╝ckgang der Emissionen in einer Gr├Â├čenordnung von sechs Prozent und k├Ânnen das Ziel 2050 erreichen", sagte er

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CO2-Aussto├č 2020

Der weltweite Aussto├č von Kohlendioxid aus der Verbrennung von Kohle, ├ľl und Gas d├╝rfte 2020 im Vergleich zu 2019 um sieben Prozent oder 2,4 Milliarden Tonnen auf 34 Milliarden Tonnen CO2 zur├╝ckgegangen sein. Das gehe auf die Wirtschaftseinbr├╝che, und da vor allem den R├╝ckgang des Verkehrs w├Ąhrend der Lockdown-Ma├čnahmen in der Corona-Pandemie zur├╝ck, berichtete das Global Carbon Project. Aber Wissenschaftler rechnen mit einem deutlichen Anstieg 2021. Bei der globalen Finanzkrise gingen die Emissionen 2009 um 0,5 Milliarden Tonnen zur├╝ck, stiegen aber im Folgejahr um f├╝nf Prozent. Trotz des geringeren Aussto├čes von CO2 stieg die Konzentration des langlebigen Treibhausgases in der Atmosph├Ąre 2020 weiter an: Im Jahresmittel d├╝rfte sie den Rekord von 412 ppm (parts per million) erreicht haben.

Plakat bei einer Fahrraddemo in Berlin im Dezember 2020.
Plakat bei einer Fahrraddemo in Berlin im Dezember 2020. (Quelle: imago images / Martin M├╝ller)

Erw├Ąrmung

In Europa war es das w├Ąrmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Es war durchschnittlich 1,6 Grad Celsius w├Ąrmer als im Referenzzeitraum 1981 bis 2010 ÔÇô und 0,4 Grad w├Ąrmer als im bisherigen Rekordjahr 2019, wie der europ├Ąische Copernicus-Klimawandeldienst berichtet, der Werte seit 1950 einbezieht.

Weltweit h├Ątte 2020 fast den bisherigen Rekord bei der globalen Durchschnittstemperatur gebrochen. Nur das nat├╝rlich vorkommende k├╝hlende Wetterph├Ąnomen La Ni├▒a habe ganz am Ende des Jahres f├╝r leichte Abk├╝hlung gesorgt, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO). Die globale Durchschnittstemperatur betrug 14,9 Grad, 1,2 Grad ├╝ber dem vorindustriellen Niveau (1850-1900). Das war marginal weniger als 2016, aber unter Ber├╝cksichtigung der Fehlermarge seien die Jahre 2016, 2019 und 2020 praktisch nicht zu unterscheiden.

Klimafolgen 2020

Nord- und Mittelamerika erlebten die aktivste Atlantik-Hurrikan-Saison seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 120 Jahren, wie die US-Klimabeh├Ârde NOAA berichtete. 30 St├╝rme entwickelten sich. Zw├Âlf St├╝rme trafen in den USA auf Land, auch zahlreiche mittelamerikanische Staaten waren betroffen.

├ťberschwemmungen nach Hurrikan "Laura".
├ťberschwemmungen nach Hurrikan "Laura". H├Ąuser stehen in Lake Charles unter Wasser. (Quelle: David J. Phillip/dpa)

Teile Afrikas und Asiens erlebten starken Regen und ├ťberschwemmungen, darunter die Sahel-Region, das Horn von Afrika, der Indische Subkontinent sowie China, die koreanische Halbinsel, Japan und Teile S├╝dostasiens. Schwere D├╝rren gab es dagegen etwa in Nordargentinien, Paraguay und Westbrasilien. In der Arktis war die Ausdehnung des Meereises in den Monaten Juli und Oktober so gering wie nie zuvor seit Beginn der Messungen.

Appell

Die Pandemie d├╝rfe keine Ausrede sein, um bei den Klimaanstrengungen nachzulassen, sagte WMO-Chef Taalas. Er beschwor L├Ąnder, beim Neustart nach der Krise besonders auf klimaschonende Energie zu achten. Die Folgen der Covid-19-Krise seien zwar schlimm, aber zeitlich begrenzt. "Wenn wir aber nicht die Treibhausgase reduzieren und den Klimawandel in Angriff nehmen, hat das auf Jahrhunderte hinaus Folgen f├╝r die Wirtschaft, die Lebensbedingungen und die ├ľkosysteme auf dem Land und im Meer."

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