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No-Deal-Brexit: Regierung von Boris Johnson bereitet Rettungsfonds vor

"Operation Eisvogel"  

Johnson bereitet Rettungsfonds für No-Deal-Brexit vor

10.08.2019, 11:27 Uhr | rtr, tyh

Britain s Prime Minister Boris Johnson visits Birmingham Britain s Prime Minister Boris Johnson ges (Quelle: Reuters)
Mehrheit von Johnson im britischen Parlament schrumpft

Bei einer Wahl im walisischen Brecon and Radnorshire ging der Parlamentssitz an die liberale Kandidatin Jane Dodds.

Rückschlag für Johnson: Im britischen Parlament schrumpft seine Mehrheit bereits. (Quelle: Reuters)


Ein ungeregelter Brexit ist eine Gefahr für die globale Wirtschaft – und insbesondere für die britische. Nun will Downing Street offenbar einen Rettungs-Fonds auflegen.

Die britische Regierung arbeitet offenbar an Plänen für einen Rettungs-Fonds zur Unterstützung von Unternehmen im Falle eines ungeregelten Brexit. Es gebe eine geheime Liste großer Arbeitgeber, die am meisten von einem chaotischen Ausstieg aus der Europäischen Union gefährdet seien, berichtete die "Times".

Das Blatt schrieb, die Pläne mit dem Decknamen "Operation Eisvogel" sollten kommende Woche im Kabinett besprochen werden. Experten sehen in einem ungeregelten Brexit eine Gefahr für die globale Wirtschaft, insbesondere aber die britische.


Was immer nötig sei zur Vorbereitung auf einen EU-Austritt ohne Abkommen, werde ausgegeben, ließ die britische Regierung zudem wissen. Sie habe bereits viel unternommen, aber es gebe noch viel zu tun, sagte der zuständige Minister Michael Gove am Freitag zum Auftakt eines Besuchs in Nordirland. Allerdings gehe man weiter davon aus, dass eine Einigung mit der EU erzielt werden könne.

Gove will sich in der britischen Provinz mit Geschäftsleuten treffen. Die örtlichen Behörden haben gewarnt, dass ein "No Deal"-Brexit dort zum Verlust von 50.000 Arbeitsplätzen führen könnte, etwa fünf Prozent aller Beschäftigten. Premierminister Boris Johnson hat angekündigt, mit oder ohne ein Abkommen am 31. Oktober austreten zu wollen. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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