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Brexit-Verhandlungen: Katarina Barley glaubt nicht an schnelle Lösung

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Katarina Barley glaubt nicht an schnelle Brexit-Lösung

20.04.2020, 09:58 Uhr | AFP

Brexit-Verhandlungen: Katarina Barley glaubt nicht an schnelle Lösung. Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley: Sie sorgt sich darum, dass London das eigene Image inzwischen wichtiger ist, als die Verhandlungen. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley: Sie sorgt sich darum, dass London das eigene Image inzwischen wichtiger ist, als die Verhandlungen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Die Gespräche zwischen dem Europaparlament und Großbritannien gehen in die nächste Runde, eine Einigung ist nicht in Sicht. Vize-Präsidentin Barley kritisiert Londons Umgang damit scharf.

Die Vize-Präsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley, erwartet bei den neuen Gesprächen zwischen der EU und Großbritannien ab Montag keine schnelle Einigung. "Wenn man vernünftige Partner auf beiden Seiten hätte, dann könnte man sagen, jetzt ist der Druck höher, jetzt wird man sich einigen", sagte Barley im SWR2-Tagesgespräch, nachdem die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen wochenlang ausgesetzt waren. Die Signale aus dem Vereinigten Königreich seien aber andere.

Sie glaube nicht, dass sich die Verhandlungsposition der Briten durch den nun größeren Zeitdruck verbessert habe, sagte Barley. EU-Chefunterhändler Michel Barnier werde nicht aus Zeitdruck etwas tun, was nicht vernünftig wäre.

Fristverlängerung unwahrscheinlich

Eine Fristverlängerung über den 31. Dezember hinaus hält Barley inzwischen aber für unwahrscheinlich. Der britische Premierminister Boris Johnson und die gesamte Regierung hätten sich fest an den "Get Brexit done"-Slogan gebunden. Sie habe den Eindruck, es gehe London inzwischen mehr um die Slogans und das eigene Image als um die Sache, und das mache ihr große Sorgen.

Die Gespräche über die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien nach dem Brexit waren wochenlang ausgesetzt. Am Montag sollten die Gespräche per Videokonferenz wieder aufgenommen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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