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Elon Musk: Norwegischer Politiker schlägt ihn für Friedensnobelpreis vor


Idee von norwegischem Politiker
Musk für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Von t-online, bm

22.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Elon Musk: Ein norwegischer Politiker lobt ihn für seine Arbeit zur Meinungsfreiheit.Vergrößern des BildesElon Musk: Ein norwegischer Politiker lobt ihn für seine Arbeit zur Meinungsfreiheit. (Quelle: JONATHAN ERNST/reuters)
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Ein Politiker der rechtspopulistischen Fortschrittspartei in Norwegen findet, dass der Unternehmer Elon Musk das Zeug zum Friedensnobelpreisträger hat. Musk ist aber erst kürzlich in die Kritik geraten.

Der norwegische Parlamentarier Marius Nilsen hat den US-Milliardär Elon Musk für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. In der norwegischen Lokalzeitung "Agderposten" pries er Musk für dessen angeblich "felsenfeste Verteidigung von Dialog und Meinungsfreiheit, und für seine Bemühungen, dass jeder Mensch seine Sicht ausdrücken kann." Musk äußerte sich bislang nicht zu dem Vorschlag.

Nilsen lobte zudem Musks Technik-Unternehmen, weil diese das Wissen über die Welt vermehrten und die globale Kommunikation und Vernetzung vorantrieben. Darüber hinaus verwies er auf Musks Unternehmen Starlink, welches ukrainischen Soldaten im Krieg gegen Russland eine mobile Internetverbindung zur Verfügung stellt.

Nilsen ist Mitglied der norwegischen Fortschrittspartei, die als rechtspopulistisch und wirtschaftsliberal gilt. Die Partei besteht bereits seit 1973 und war von 2013 bis 2020 Teil der norwegischen Regierung.

Kontroversen um Musk

Starlink ist vor kurzem in die Kritik geraten, weil offenbar auch russische Soldaten das System nutzen konnten. Wie die russische Armee an die dafür nötige Technik gekommen ist, lesen Sie hier. Zudem sprach sich Musk kürzlich gegen weitere US-Militärhilfen für die Ukraine aus, schreibt die US-Zeitung "Bloomberg". Auch zu Musks sozialer Plattform X gibt es Vorwürfe: Seine Kritiker sind der Ansicht, X unternehme zu wenig gegen Hassrede, Propaganda und Radikalisierung.

Bei Starlink verbinden sich kompakte Bodenstationen für den Internet-Zugang mit einem Netz aus hunderten Satelliten. Der Dienst gehört der von Tech-Milliardär Musk geführten Raumfahrtfirma SpaceX. Der große Vorteil von Starlink ist, dass der Zugang zum Netz unabhängig von der herkömmlichen Telekommunikations-Infrastruktur läuft. Im Gazastreifen sind die Telekommunikationsnetze instabil und fielen seit Kriegsbeginn am 7. Oktober auch bereits mehrfach aus.

Starlink-Terminals spielen zum Beispiel auch in der Ukraine eine wichtige Rolle für die Verteidigung gegen Russland. Vor allem in den ersten Wochen nach dem Überfall im Februar 2022 hatten russische Truppen versucht, die Kommunikation der ukrainischen Armee durch die Zerstörung von Netzwerk-Technik zu behindern.

Verwendete Quellen
  • bloomberg.com: "Musk Says Putin Can’t Lose in Ukraine, Opposes Senate Bill" (kostenpflichtig)
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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