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Umwelt: Ökodesaster am Great Barrier Reef schreckt Touristen ab

Umwelt  

Ökodesaster am Great Barrier Reef schreckt Touristen ab

12.04.2017, 11:14 Uhr | dpa

Umwelt: Ökodesaster am Great Barrier Reef schreckt Touristen ab. Tropische Fische schwimmen am Rand eines von Korallenbleiche betroffenen Areals.

Tropische Fische schwimmen am Rand eines von Korallenbleiche betroffenen Areals. Foto: Dan Peled. (Quelle: dpa)

Die Korallenbleiche im berühmten Great Barrier Reef vor Australien wird nach einer neuen Studie auch den Tourismus massiv beeinträchtigen. Die Umweltorganisation Climate Council warnte davor, dass künftig bis zu eine Million Urlauber pro Jahr fernbleiben.

Auf diese Weise entgingen der Region Einnahmen von einer Milliarde australischen Dollar (mehr als 700 Millionen Euro).

Das Great Barrier Reef ist das größte Korallenriff der Welt und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des australischen Kontinents. Viele Urlauber buchen Ausflugstouren hinaus zu den Korallenstöcken. Aktuell leidet es bereits das zweite Jahr in Folge an einer Korallenbleiche.

Kürzlich veröffentlichte Aufnahmen aus der Luft zeigen, dass die Korallenstöcke auf einer Länge von insgesamt 1500 Kilometern ausgebleicht sind – also zwei Drittel des gesamten Riffs. Befürchtet wird, dass große Teile davon ganz absterben.

"Im Lauf der nächsten zwei bis drei Jahrzehnte werden solche Bleichen wahrscheinlich noch schlimmer und noch häufiger", heißt es in der Studie. "Auf die Gesundheit des Riffs und die Wirtschaft hätte das katastrophale Auswirkungen." Als einer der Hauptgründe für die Korallenbleiche wird vermutet, dass die Wassertemperaturen höher liegen als früher.

Korallen sind Nesseltiere, die mit Algen in einer Gemeinschaft zum gegenseitigen Nutzen leben. Bei hohen Temperaturen werden die Algen giftig, die Korallen stoßen sie ab und verlieren ihre Farbe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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