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Ramaphosa zum Präsidenten von Südafrika gewählt

Von afp, ap, rtr, dru

Aktualisiert am 15.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Cyril Ramaphosa: Der 65-Jährige wurde am Donnerstag zum Nachfolger von Jacob Zuma gewählt.
Cyril Ramaphosa: Der 65-Jährige wurde am Donnerstag zum Nachfolger von Jacob Zuma gewählt. (Quelle: Mike Hutchings/POOL Reuters/AP/dpa-bilder)
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Machtwechsel in Südafrika: Das Parlament in Kapstadt hat ANC-Chef Cyril Ramaphosa zum neuen Staatschef gewählt. Der 65-Jährige folgt auf Jacob Zuma, der nach mehreren Skandalen zurücktreten musste.

Das südafrikanische Parlament hat Cyril Ramaphosa zum neuen Staatspräsidenten gewählt. Der Oberste Richter Mogoeng Mogoeng gab am Nachmittag unter dem Applaus der Abgeordneten den Machtwechsel bekannt. Ramaphosa war der einzige Kandidat, weil die Opposition vorgezogene Neuwahlen verlangte und sich nicht an der Abstimmung beteiligte.


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Cyril Ramaphosa: Der 65-Jährige wurde am Donnerstag zum Nachfolger von Jacob Zuma gewählt.
Cyril Ramaphosa: Der 65-Jährige wurde am Donnerstag zum Nachfolger von Jacob Zuma gewählt. (Quelle: Mike Hutchings/POOL Reuters/AP/dpa-bilder)

Am Mittwoch war der langjährige Staatschef Jacob Zuma nach langem Zögern zurückgetreten. Seine Amtszeit war von Korruptionsvorwürfen geprägt, die dem Afrikanischen Nationalkongress (ANC) Einbußen in Umfragewerten beschert und der Wirtschaft des Landes geschadet haben. Der ANC regiert in Südafrika seit dem Ende der Apartheid 1994.

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Ramaphosa wurde schon als Mandela-Nachfolger gehandelt

Der 65-jährige Multimillionär und ehemalige Gewerkschaftsführer Ramaphosa hatte bereits in den 90er Jahren als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge des Anti-Apartheid-Kämpfers Nelson Mandela gegolten. Doch Thabo Mbeki setzte sich innerhalb des ANC durch und wurde Präsident. Ramaphosa ging in die Wirtschaft und machte dort ein Vermögen.

Der aus dem Township Soweto stammende Ramaphosa hatte 1982 die Bergarbeitergewerkschaft NUM gegründet, die mit Streiks gegen die weißen Herrscher aufbegehrte. 2012 forderte er als Mitglied des Aufsichtsrats des Minenbetreibers Lonmin selbst ein hartes Vorgehen gegen Streikende. Als Präsident will er nach eigenen Angaben vor allem die Wirtschaft ankurbeln und gegen Korruption vorgehen.

"Zuma hat ein tiefes System von Korruption aufgebaut"

Die größte Oppositionspartei des Landes, die Demokratische Allianz, forderte den ANC auf, gegen Verbündete Zumas vorzugehen, die ebenso wie er des Fehlverhaltens und Missmanagements verdächtigt werden. "Zuma hat ein tiefes System von Korruption aufgebaut, das jeden Teil der Regierung und der Kriminalverfolgung durchdrungen hat", kritisierte der Parteivorsitzende Mmusi Maimane.

Am Mittwoch durchsuchten Polizisten das Anwesen der mit Zuma geschäftlich verbundenen Familie Gupta. Sie soll ihre Beziehungen zum Präsidenten genutzt haben, um Einfluss auf die Besetzung von Kabinettsposten zu nehmen und Staatsaufträge zu bekommen. Sowohl die Guptas als auch Zuma bestreiten jegliches Fehlverhalten. Nach Behördenangaben wurden acht Personen festgenommen. Nach fünf weiteren werde gefahndet, erklärte das Polizeiministerium. Sie werden im Ausland vermutet.

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Von Lisa Becke
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