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Notfälle: Nach Brückeneinsturz drei Tote aus Fahrzeugen geborgen

Notfälle  

Nach Brückeneinsturz drei Tote aus Fahrzeugen geborgen

17.03.2018, 20:42 Uhr | dpa

Notfälle: Nach Brückeneinsturz drei Tote aus Fahrzeugen geborgen. Die eingestürzte Fußgängerbrücke war erst wenige Tage alt.

Die eingestürzte Fußgängerbrücke war erst wenige Tage alt. Foto: Daniel A. Varela/Miami Herald. (Quelle: dpa)

Miami (dpa) - Nur Stunden vor dem Einsturz einer Fußgänger-Brücke in Florida hat die Baufirma gegenüber den Behörden erklärt, ein zuvor entdeckter Riss sei ungefährlich. Das geht aus einer Mitteilung der Universität hervor, auf deren Gelände die Brücke stand.

Während eines zweistündigen Treffens hätten die Ingenieure über den Riss gesprochen und seien zu dem Schluss gekommen, es gebe keine Sicherheitsbedenken. Ob der Riss den Überweg kollabieren ließ ist noch unklar, die Ursache wird weiter untersucht.

Die 53 Meter lange Brücke nahe der Metropole Miami war am Donnerstag zusammengebrochen und auf eine darunterliegende siebenspurige Straße gestürzt. Dabei begrub sie mehrere Autos unter sich. Die Behörden gehen von mindestens sechs Todesopfern aus, vier sind bislang geborgen worden.

Zwei Tage vor dem Einsturz und der Beratungen der Ingenieure gab es auch eine telefonische Warnung vor Rissen, die allerdings ungehört blieb. Das teilte Floridas Transportbehörde mit. Ein Ingenieur habe versucht, einen Mitarbeiter der Behörde über seine Beobachtung zu informieren. Da der Sachbearbeiter nicht im Büro gewesen sei, habe der Ingenieur eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Er wies laut einer von der Behörde veröffentlichten Mitschrift auf "einige Risse am nördlichen Ende der Brücke" hin, stufte diese aber als "nicht relevant aus Sicht der Sicherheit" ein.

Die Transportbehörde gibt in ihrer Mitteilung an, die Nachricht sei erst nach dem Unglück abgehört worden, erwähnt allerdings nicht das Treffen mit den Ingenieuren am Tag des Unglücks. Noch ist unklar, ob die Warnungen dieselben Risse betrafen

Die Brücke war erst am vergangenen Samstag aufgerichtet worden und sollte Anfang 2019 für den Fußgängerverkehr freigegeben werden. Sie sollte Berichten zufolge so stabil ausgelegt sein, dass sie Hurrikanen widerstehen kann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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