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Rom: Tausende demonstrieren gegen Verschärfung des Asylrechts in Italien

Protest in Rom  

Tausende Italiener demonstrieren gegen Asylpolitik

11.11.2018, 08:31 Uhr | AFP

Rom: Tausende demonstrieren gegen Verschärfung des Asylrechts in Italien. Demonstrantion gegen Einwanderungspolitik der italienischen Regierung: Nach Angaben der Organisatoren sind Menschen aus rund 50 Städten nach Rom gereist, um an den Protesten teilzunehmen. (Quelle: imago images/Matteo Nardone)

Demonstrantion gegen Einwanderungspolitik der italienischen Regierung: Nach Angaben der Organisatoren sind Menschen aus rund 50 Städten nach Rom gereist, um an den Protesten teilzunehmen. (Quelle: Matteo Nardone/imago images)

Die Regierung Italiens stößt mit ihrer harten Linie gegenüber Migranten nicht nur auf Zustimmung. Tausende Menschen demonstrieren in Rom gegen die Einwanderungspolitik der Regierung.

Tausende Menschen haben in Rom gegen die Einwanderungspolitik der italienischen Regierung demonstriert. Mit Plakaten wie "Black Lives Matter" und "Willkommen für alle" marschierten Anhänger linker Organisationen und Rassimus-Gegner am Samstag durch die italienische Hauptstadt. Nach Angaben der Organisatoren reisten die Teilnehmer aus rund 50 Städten des Landes an, um gegen eine drastische Verschärfung des Asylrechts zu protestieren.

Der Senat hatte vor wenigen Tagen ein Dekret verabschiedet, das die Ausweisung von Migranten erleichtert und aus humanitären Gründen erteilte Aufenthaltsgenehmigungen praktisch abschafft. Auch die Verteilung und Unterbringung von Asylbewerbern will die Regierung neu regeln. Die meisten sollen künftig in großen Auffangzentren untergebracht werden.

Eilverfahren und Elektroschock-Pistolen 

Als sicherheitspolitische Neuerung ist in dem Dekret unter anderem vorgesehen, den Einsatz von Elektroschock-Pistolen auszuweiten und die Räumung besetzter Gebäude zu erleichtern. Als gefährlich eingeschätzte Asylbewerber sollen in einem Eilverfahren abgeschoben werden können.

Das UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR hatte sich besorgt über die geplanten Änderungen geäußert. Diese böten keine angemessenen Garantien insbesondere für Menschen, die besonderer Fürsorge bedürften, etwa Opfer von Vergewaltigung oder Folter.


Das Dekret muss nun noch vom Abgeordnetenhaus verabschiedet werden. Die Regierungskoalition aus fremdenfeindlicher Lega-Partei und populistischer Fünf-Sterne-Bewegung verfügen dort über eine stabile Mehrheit, weshalb das Dekret auch die letzte parlamentarische Hürde nehmen dürfte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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