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Konferenz in Teheran: Irans Präsident wirbt für Einheit der Muslime gegen USA

Konferenz in Teheran  

Irans Präsident wirbt für Einheit der Muslime gegen USA

24.11.2018, 18:44 Uhr | dpa

Konferenz in Teheran: Irans Präsident wirbt für Einheit der Muslime gegen USA. Irans Präsident Hassan Ruhani: "Eine der schlimmsten Folgen des Zweiten Weltkrieges war die Gründung eines illegitimen Regime namens Israel und damit die Entstehung eines Krebsgeschwürs im Nahen Osten.

Irans Präsident Hassan Ruhani: "Eine der schlimmsten Folgen des Zweiten Weltkrieges war die Gründung eines illegitimen Regime namens Israel und damit die Entstehung eines Krebsgeschwürs im Nahen Osten." Foto: Office of the Iranian Presidency/AP. (Quelle: dpa)

Tehran (dpa) - Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat die islamischen Staaten aufgerufen, sich vereint den Vereinigten Staaten entgegenzustemmen.

Dabei bezeichnete er Israel als "Krebsgeschwür". "Eine der schlimmsten Folgen des Zweiten Weltkrieges war die Gründung eines illegitimen Regimes namens Israel und damit die Entstehung eines Krebsgeschwürs im Nahen Osten", sagte Ruhani bei der Konferenz zur Islamischen Einheit in Teheran.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu teilte daraufhin mit: "Israel kann sich sehr gut vor dem mörderischen iranischen Regime verteidigen." Netanjahu sagte: "Die Hetzreden Ruhanis, der zur Zerstörung Israels aufruft, beweisen einmal mehr, warum die internationale Gemeinschaft sich Sanktionen gegen das iranische Terrorregime anschließen muss, das auch sie bedroht."

Ruhani sagte, für die USA zähle einzig die Sicherheit Israels, alles andere sei egal. Israel werde daher alles erlaubt, vor allem schreckliche Verbrechen gegen das palästinensische Volk, sagte Ruhani. Das Motto der bis Montag laufenden Konferenz lautet "Kuds (Jerusalem), Achse der Einheit der islamischen Gemeinschaft".

"Unser Streit mit den USA besteht darin, dass sie wollen, dass die Welt amerikanisch denkt, amerikanische Werte achtet, aber wir sagen, dass alle Menschen frei sind", sagte Ruhani. "Sie sagen, ihren Interessen solle immer entsprochen werden, und wir sagen, dass die Rüpel der Welt unseren Weg nicht bestimmen."

Israel ist für den Iran der Erzfeind Nummer eins, die "Befreiung Palästinas" ist seit fast 40 Jahren Teil der außenpolitischen Doktrin der Teheraner Führung. Offiziell ist diese Feindseligkeit nur politisch und gegen die israelische Regierung gerichtet, doch viele Aussagen iranischer Politiker und Kleriker werden auch als antisemitisch wahrgenommen. Militärisch ist der Iran zunehmend in der Lage, die überlegene Atommacht Israel mit Mittelstreckenraketen zu bedrohen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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