Benjamin Netanjahu

Israel steht nach Rücktritt einer Abgeordneten vor Regierungskrise

Politischer Umbruch in Israel? Nach dem Rücktritt einer Abgeordneten verliert die Partei des Ministerpräsidenten Bennett ihre Mehrheit im Parlament. Nun ist unklar, ob die Regierung stürzt. 

Naftali Bennett: Seine Regierungspartei steht vor einem großen Problem.

Mit fragwürdigen Tweets hat eine Dozentin der Humboldt-Universität für Aufsehen gesorgt. Nun äußerte sich die Uni zu den Antisemitismus-Vorwürfen. Der Fall werde geprüft – Verfehlungen erkennt sie zunächst nicht. 

Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin (Archivbild): Die Vorwürfe sollen nun geprüft werden.

Zwölf Jahre hat Benjamin Netanjahu mit seiner Familie im Amtssitz des israelischen Ministerpräsidenten gewohnt. Nun lässt er sich bei dem Auszug offenbar Zeit. Zuvor hatte bereits ein Gast für Verwunderung gesorgt.

Benjamin Netanjahu: Nach zwölf Jahren wurde der 71-Jährige als Ministerpräsident Israels abgelöst (Archivfoto).

Der Flaggenmarsch ist die erste Herausforderung Israels neuer Regierung unter dem ultrarechten Premier Bennett. Mehrere Palästinenser wurden bei Zusammenstößen mit der Polizei verletzt, insgesamt 17 wurden festgenommen. 

Tausende nahmen am Flaggenmarsch in Jerusalem teil: Die Großveranstaltung war die erste Bewährungsprobe der neuen Regierung.

Mit denkbar knapper Mehrheit hat das Parlament Israels neuer Regierung das Vertrauen ausgesprochen. Nach zwölf Jahren im Amt wird Netanjahu...

Naftali Bennett ist Israels neuer Ministerpräsident.

Einst war er die rechte Hand von Israels langjährigem Premier Netanjahu und profilierte sich als politischer Rechtsaußen. In seiner Regierung wird er wohl viele seiner bisherigen Ziele nicht durchsetzen. Wie funktioniert das?

Naftali Bennett bei der ersten Sitzung des neuen israelischen Kabinetts in Jerusalem: Der Parteichef der national-religiösen Jamina-Partei ist neuer Ministerpräsident in Israel.

Israel steht kurz vor dem Ende einer Ära, nach zwölf Jahren als Ministerpräsident steht Benjamin Netanjahu vor der Ablösung. Das feiern seine Gegner vor seinem Amtssitz in Jerusalem. 

Jerusalem: Israelische Demonstranten tanzen und jubeln während einer Demonstration gegen den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu.

Die zweite Amtszeit von Benjamin Netanjahu könnte heute enden. Eine politisch bunte Koalition mit hauchdünner Mehrheit will ihn aus dem Amt drängen. Kann das gutgehen?  

Jair Lapid und Naftali Bennett: Insgesamt gehören dem Bündnis acht Parteien an.
  • David Schafbuch
Von David Schafbuch

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu steht wegen Korruption, Betrugs und Untreue vor Gericht. Am Sonntag könnte seine Ära zu Ende sein – an seinem Immunitätsrecht kann er dann nicht mehr schrauben.

Benjamin Netanjahu: Er ist der erste Regierungschef in Israel, der im Amt angeklagt wurde.

Schon kommende Woche könnte die Ära Netanjahu in Israel enden, doch das Oppositionsbündnis hat nur eine knappe Mehrheit im Parlament. Geht der Amtsinhaber im Kampf um die Macht zu weit? 

Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel: "Ich verurteile jeden Aufruf zur Gewalt".

Es ist ein Bündnis, wie es Israel noch nicht erlebt hat: Acht denkbar unterschiedliche Parteien wollen gemeinsam Netanjahu als Regierungschef ablösen. Doch der bleibt kämpferisch.

Jair Lapid, Naftali Bennett und Mansour Abbas beim Durchgehen der Koalitionspapiere: Gemeinsam mit fünf weiteren Parteien wollen die Politiker eine neue Regierungskoalition in Israel bilden.
Von Mareike Enghusen, Tel Aviv

Die Koalitionsgespräche zwischen Bennett und Lapid über eine neue Regierung könnten das politische Ende von Benjamin Netanjahu noch in dieser Woche besiegeln.

Symbolbild für ein Video

Jetzt profitieren auch Ungeimpfte: Aufgrund des starken Impffortschritts hat Israel fast alle Corona-Maßnahmen beendet. Nur wenige Regeln bleiben weiter bestehen.

Der israelische Musiker Aviv Geffen gibt ein Konzert in Tel Aviv: Zur Feier der Aufhebung vieler Corona-Regeln und zum Dank an das medizinische Personal besuchte der Musiker ein Krankenhaus.

Vier Wahlen binnen zwei Jahren in Israel haben immer wieder ein Patt ergeben. Nun wollen Netanjahus Gegner ein Bündnis schmieden. Allerdings sieht es nach einem politischen Flickenteppich aus.

Benjamin Netanjahu: Er regiert seit 2009, so lange wie kein anderer Premier in Israel.

Der Kölner Aaron Knappstein ist Präsident des jüdischen Karnevalvereins Kölsche Kippa Köpp und berichtet von einer enormen Solidarität mit dem Staat Israel, nicht jedoch mit seinem Präsidenten.

Aaron Knappstein beim Gespräch in Köln: Der Nahostkonflikt beschäftigt den Präsidenten des jüdischen Karnevalvereins Kölsche Kippa Köpp.
Von Stefan Rahmann

Die erste Reise in den Nahen Osten wird zu einem Krisenbesuch. Große Fortschritte hin zu dauerhaftem Frieden sind von US-Außenminister...

Antony Blinken während einer Pressekonferenz in Jerusalem.

Seit wenigen Stunden herrscht Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Doch bereits jetzt kündigte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an, auf neue Angriffe in aller Härte zu reagieren.

Benjamin Netanjahu: "Wer nicht getötet wurde, weiß, dass unser langer Arm ihn überall erreichen kann – über und unter der Erde".

Das Wettrennen gegen das Virus ist noch nicht vorbei: Eine noch ansteckendere Mutante ist im Anmarsch. Höchste Zeit für einen radikalen Schritt.

Visualisierung des Coronavirus hinter einer Glaskugel.
  • Florian Harms
Von Florian Harms

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website