Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Serbien: Tausende demonstrieren in Belgrad gegen Regierung

"Stoppt die blutigen Hemden!"  

Tausende demonstrieren in Serbien gegen Regierung

22.12.2018, 20:44 Uhr | dpa

Serbien: Tausende demonstrieren in Belgrad gegen Regierung. Demonstranten auf dem Platz der Republik in der serbischen Hauptstadt Belgrad: Sie protestieren gegen die autoritäre Politik von Präsident Aleksandar Vucic.  (Quelle: dpa/Boris Babic)

Demonstranten auf dem Platz der Republik in der serbischen Hauptstadt Belgrad: Sie protestieren gegen die autoritäre Politik von Präsident Aleksandar Vucic. (Quelle: Boris Babic/dpa)

Das Motto lautet "Stoppt die blutigen Hemden!". Tausende sind in Serbien gegen die Regierungspolitik auf die Straße gegangen. Es war der dritte Protest-Samstag in Folge.

Tausende Menschen haben am Samstagabend im Zentrum Belgrads gegen die Regierung des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic demonstriert. Teilnehmer der Kundgebung hielten Transparente mit Aufschriften hoch wie "Es hat begonnen" und "So lange nicht alle frei sind, ist niemand frei". Das  berichtete das Nachrichtenportal danas.rs. 

Es war der dritte Samstag in Folge, an dem Demonstranten unter dem Motto "Stoppt die blutigen Hemden!" in Belgrad auf die Straße gingen. Sie protestieren gegen die aus ihrer Sicht von der Regierung tolerierte Gewaltanwendung gegen Kritiker. Zu den Kundgebungen rief ein Bündnis von Oppositionsparteien auf, dessen Palette von links bis ultra-rechts reicht. Die Proteste richten sich auch gegen die einseitige Parteinahme der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten für die Regierung und Vucic. 

Brutaler Angriff auf Chef der Serbischen Linken

Ursprünglicher Anlass war der brutale Angriff auf den Vorsitzenden der Serbischen Linken, Borko Stefanovic, Ende des Vormonats in der südserbischen Stadt Krusevac. Männer in schwarzen Hemden hatten ihn mit einer Eisenstange zusammengeschlagen und schwer verletzt.

Die Täter wurden später gefasst. Vucic verurteilte den Anschlag. Die Oppositionellen machen aber weiterhin den Präsidenten dafür verantwortlich. Sie werfen ihm vor, mit seiner aggressiven Rhetorik gegen Kritiker und Oppositionelle zu einem Klima der Gewalttätigkeit im Land beizutragen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal