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Islamistische Extremisten - Massaker in Mali: Schwangere und Kinder unter Opfern

Islamistische Extremisten  

Massaker in Mali: Schwangere und Kinder unter Opfern

24.03.2019, 15:23 Uhr | dpa

Islamistische Extremisten - Massaker in Mali: Schwangere und Kinder unter Opfern. UN-Generalsekretär Guterres forderte die Verantwortlichen in Mali auf, Anstrengungen zur Stabilisierung und Befriedung der Region zu verdoppeln.

UN-Generalsekretär Guterres forderte die Verantwortlichen in Mali auf, Anstrengungen zur Stabilisierung und Befriedung der Region zu verdoppeln. Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE. (Quelle: dpa)

Bamako (dpa) - Im Zentrum Malis hat eine bewaffnete Gruppe ein Dorf überfallen und Einwohner massakriert. Ein Sprecher des malischen Militärs ging nach ersten Zählungen von mindestens 115 Todesopfern aus.

Das Büro von UN-Generalsekretär António Guterres sprach von 134 Toten und Dutzenden Verletzten. Nach Militärangaben stürmten Bewaffnete am Samstagmorgen das Dorf Ogossagou Peulh in der Region Mopti.

Unter den Toten seien schwangere Frauen, kleine Kinder und Senioren. "Die Zahl der Todesopfer ist grausam. Alle waren Zivilisten, es gibt viele Verletzte und eine Reihe von Häusern wurden angezündet", sagte Regierungssprecher Amadou Koita. Es gab demnach Hunderte Fälle von Brandstiftung.

Die Regierung sandte Truppen, um die Gegend zu sichern. Guterres zeigte sich schockiert von der Gewalt. Er forderte die malischen Behörden auf, ihre Bemühungen zu verdoppeln, "um Frieden und Stabilität nach Zentralmali zurückzubringen". Wer hinter dem Überfall steckt, war zunächst unklar.

Das Auswärtige Amt verurteilte das Massaker am Sonntag in einer Stellungnahme. "Die Spirale der Gewalt in Zentralmali muss unterbrochen werden. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden", hieß es. Dazu sei wichtig, dass Mali die Sicherheitsverantwortung in der Region übernehme. "Deutschland steht bereit, hierbei zu unterstützen", erklärte das Auswärtige Amt.

Nachdem islamistische und andere Aufständische den Norden Malis 2012 vorübergehend unter ihre Kontrolle gebracht hatten, hat sich die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Land immer weiter verschlechtert. Bewaffnete Gruppen greifen neben Zivilisten auch immer wieder einheimische und internationale Streitkräfte an. Eine UN-Friedensmission ist seit 2013 in Mali im Einsatz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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