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Bombenexplosion: Mehrere Verletzte bei Anschlag nahe Pyramiden von Gizeh

Bombenexplosion  

Mehrere Verletzte bei Anschlag nahe Pyramiden von Gizeh

19.05.2019, 21:50 Uhr | dpa

Bombenexplosion: Mehrere Verletzte bei Anschlag nahe Pyramiden von Gizeh. Der Sprengsatz explodierte am Straßenrand explodiert, als ein Touristenbus vorbeifuhr.

Der Sprengsatz explodierte am Straßenrand explodiert, als ein Touristenbus vorbeifuhr. Foto: Ahmed Gomaa/XinHua. (Quelle: dpa)

Kairo (dpa) - Bei einem Bombenanschlag nahe den Pyramiden von Gizeh in Ägypten sind mehrere Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz sei am Straßenrand explodiert, als ein Touristenbus vorbeifuhr, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Sicherheitskreisen.

Demnach wurden mindestens fünf südafrikanische Touristen durch Glassplitter verletzt. Das Krisenreaktionszentrum im Auswärtigen Amt in Berlin teilte mit, Deutsche seien nach bisherigen Erkenntnissen nicht betroffen. Zuvor waren bei einem ähnlichen Anschlag auf einen Bus mit vietnamesischen Touristen im Dezember 2018 vier Menschen getötet worden.

In dem Urlaubsland kommt es immer wieder zu Angriffen auf Touristen. Die Reisebranche hatte schon nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär im Jahr 2013 und den Massenprotesten im Land gelitten, sich in den vergangenen Monaten aber erholt.

Tourismus-Ministerin Rania Maschat teilte nach dem jüngsten Vorfall mit, bei der "kleinen Explosion" habe es am Sonntag "einige geringe Verletzungen" gegeben. Drei Verletzte wurden demnach in Krankenhäuser gebracht. Maschat zufolge saßen in dem Bus insgesamt 28 Menschen. Das ägyptische Staatsfernsehen berichtete von 25 Insassen aus Südafrika.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte in Ägypten in vergangenen Jahren regelmäßig Angriffe verübt, meistens auf Sicherheitskräfte. Die Extremisten übernahmen auch die Verantwortung für den Absturz eines russischen Ferienfliegers über dem Sinai im Oktober 2015. Alle 224 Insassen kamen damals ums Leben.

Fotos in sozialen Medien zeigten am Sonntag einen Reisebus mit geplatzten Fensterscheiben. Ministerin Maschat teilte mit, alle Betroffenen würden bei ihrer Weiterreise unterstützt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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