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Brot fĂŒr die Welt fordert mehr Hilfe fĂŒr arme LĂ€nder

Von dpa
30.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Cornelia FĂŒllkrug-Weitzel, PrĂ€sidentin von "Brot fĂŒr die Welt", neben dem Logo des evangelischen Hilfswerks.
Cornelia FĂŒllkrug-Weitzel, PrĂ€sidentin von "Brot fĂŒr die Welt", neben dem Logo des evangelischen Hilfswerks. (Quelle: Jörg Carstensen/dpa/Archiv./dpa)
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Berlin/Rendsburg (dpa) - Die PrĂ€sidentin des evangelischen Hilfswerks Brot fĂŒr die Welt, Cornelia FĂŒllkrug-Weitzel, hat massive Kritik an den IndustrielĂ€ndern und vor allem an US-PrĂ€sident Donald Trump geĂŒbt.

Als Folge des Klimawandels entstĂŒnden neben Kriegen auch zunehmend Hungerkrisen, armen LĂ€ndern werde aber nicht angemessen geholfen, sagte die Pfarrerin der Deutschen Presse-Agentur zur Eröffnung der Spendenaktion des Hilfswerks am Sonntag in Rendsburg in Schleswig-Holstein. Der Klimawandel sei ein zentraler Armutstreiber der Welt. Neben Entwicklungshilfe mĂŒssten die Industriestaaten daher zusĂ€tzliche Mittel bereitstellen, denn vor allem sie seien schuld am Klimawandel.

Die Kosten mĂŒssten hingegen zu weit ĂŒber 80 Prozent arme LĂ€nder tragen, kritisierte die Theologin. "Wenn wir nicht entschieden genug und schnell genug handeln, um die globale ErderwĂ€rmung unter 1,5 Grad Celsius zu halten, machen wir immer grĂ¶ĂŸere Teile der Erde unfruchtbar und entziehen immer mehr Menschen auf der Welt die Lebensgrundlage", sagte FĂŒllkrug-Weitzel. "Schon jetzt sind tatsĂ€chlich die Menschen, die am allerwenigsten jemals zum Klimawandel beigetragen haben, in ganz großem Maße dessen Opfer und mĂŒssen Kosten tragen, die die Weltbank im Jahr auf drei Milliarden US-Dollar schĂ€tzt."

US-PrĂ€sident Trump, der den Klimawandel bestreitet, warf sie ein extrem zerstörerisches Verhalten vor, weil dadurch ein Großteil der Finanzierung fĂŒr die UN-Klimaarbeit und die internationale Klimafinanzierung wegfalle. "Er drĂŒckt sich einfach aus der Verantwortung heraus und er treibt immer weiter seine nationalistische Agenda vor sich her." Die USA mit ihren hohen CO2-Emissionen trĂŒgen große Mitverantwortung fĂŒr den Klimawandel. Trump aber handele nach dem Motto: "Ich habe nichts damit zu tun, guckt ihr, wie ihr damit fertig werdet."

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FĂŒllkrug-Weitzel verlangte, Gelder fĂŒr die Anpassungskosten an den Klimawandel dĂŒrften nicht - wie bisher meist auch von Deutschland - als Kredit an arme LĂ€nder fließen. "Dadurch treibt man die Menschen und LĂ€nder wieder in neue Schulden, das Geld muss blank auf den Tisch." Und es mĂŒsse endlich anerkannt werden, dass die Kosten fĂŒr bereits entstandene SchĂ€den jĂ€hrlich stiegen, wenn nichts getan werde. Nötig seien UnterstĂŒtzung und Zusatzleistungen zusĂ€tzlich zur Entwicklungshilfe. "Das wird zurzeit international noch nicht diskutiert, und auch die Bundesregierung gehört zu denen, die sich weigern, dieses Thema auf die Tagesordnung der internationalen Klimaverhandlungen zu nehmen", kritisierte FĂŒllkrug-Weitzel.

In vielen LĂ€ndern mĂŒsse die Landwirtschaft komplett umgestaltet werden. In SĂŒd-Bangladesch zum Beispiel hĂ€tten der steigende Meeresspiegel und starke Zyklone schon große Teile des Landes versalzen. "Die Menschen haben keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser und ihre Saat dort vergammelt." Am hĂ€rtesten sei die Lage in LĂ€ndern, in denen Krieg herrsche. Am schlimmsten sei es derzeit im Jemen. Dort seien 80 Prozent der Bevölkerung auf humanitĂ€re Hilfe angewiesen. "Rund 20 Millionen Menschen leiden an Hunger."

Rund 822 Millionen Menschen hungern laut Welthungerhilfe weltweit, darunter laut UN-Kinderhilfswerk Unicef rund 200 Millionen Kinder.

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