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Donald Trump Jr. erschießt seltenes Tier – ohne Jagderlaubnis

Ohne Jagderlaubnis  

Sohn von Donald Trump erschießt seltenes Riesenschaf

13.12.2019, 12:28 Uhr | blu, t-online.de

Donald Trump Jr. erschießt seltenes Tier – ohne Jagderlaubnis. Donald Trump Jr. auf der Jagd: Der Sohn des US-Präsidenten gilt als bekennender Großwildjagd-Fan. Im Jahr 2012 ließ er sich zusammen mit seinem Bruder Eric neben einem erlegten Leoparden fotografieren.  (Quelle: Reuters/Lucas Jackson)

Donald Trump Jr. auf der Jagd: Der Sohn des US-Präsidenten gilt als bekennender Großwildjagd-Fan. Im Jahr 2012 ließ er sich zusammen mit seinem Bruder Eric neben einem erlegten Leoparden fotografieren. (Quelle: Lucas Jackson/Reuters)

Donald Trump Jr. wurde schon oft wegen seiner Vorliebe für die Großwildjagd kritisiert. Während eines Urlaubs in der Mongolei hat er nun ein seltenes Riesenschaf erlegt – jedoch ohne offizielle Jagderlaubnis. 

Der älteste Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump Jr., hat während eines Jagdausflugs in der Mongolei im Sommer ein Exemplar des unter besonderem Schutz stehen Argali-Schafs erlegt. Das berichtet die Rechercheplattform "ProPublica" mit Berufung auf lokale Quellen. Laut des Berichts fehlte Trump Jr. zum Zeitpunkt der Jagd jedoch die benötigte Genehmigung für den Abschuss des Tieres. Diese habe er sich erst nachträglich besorgt. 

Ein Exemplar eines Argalis: Argalis sind die größten freilebenden Schafe der Welt. Ihre Hörner können bis zu einem Meter lang werden. In der Mongolei stehen sie unter besonderem Schutz.  (Quelle: imago images/Nature Picture Library)Ein Exemplar eines Argalis: Argalis sind die größten freilebenden Schafe der Welt. Ihre Hörner können bis zu einem Meter lang werden. In der Mongolei stehen sie unter besonderem Schutz. (Quelle: Nature Picture Library/imago images)

Kurz nach Erhalt der Erlaubnis traf sich Trump Jr. mit Chaltmaagiin Battulga, dem Präsidenten der Mongolei. Bei dem Treffen handelte es sich vermutlich um eine Gegenleistung für die Jagdlizenz, denn diese wird nur äußerst selten vergeben. Wie "ProPublica" berichtet, entscheidet in erster Linie Geld und Politik darüber, wer eine Genehmigung zum Abschuss der gefährdeten Tiere erhält. 

Trump Jr. erschoss auch Rothirsch 

Ein Guide, der Trump Jr. auf seiner Mongolei-Reise begleitete, sagte gegenüber ProPublica, dass er das Tier in der Nacht erschoss. "Er hat die örtlichen Jagdführer daran gehindert, das Tier noch an Ort und Stelle zu zerlegen und sie stattdessen angewiesen, den Kadaver auf einem Aluminiumblech abzutransportieren, um das Horn und das Fell nicht zu beschädigen", sagte der Guide. 

Neben dem seltenen Argal-Schaf soll Trump Jr. auf der Reise auch einen Rothirsch erlegt haben, für dessen Abschuss man ebenfalls eine Erlaubnis benötigt. Was mit den Kadavern der Tiere nach der Jagd geschah, ist nicht bekannt. 

In den USA ist die Einfuhr von Jagdtrophäen umstritten. Theoretisch könnte Trump Jr. die Jagdtrophäen aber in die USA importiert haben. Erst letztes Jahr hat der US-Präsident strengere Regeln für die Einfuhr von Jagdtrophäen gekippt. 

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