• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Korruptionsprozess in Israel: Anklägerin wirft Netanjahu Machtmissbrauch vor


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBundeswehr warnt vor Chaos in MaliSymbolbild für einen TextDamit verbringt Buschmann Zeit im UrlaubSymbolbild für einen TextPrinz Harry lässt Dianas Tod untersuchenSymbolbild für einen TextEmpörung über Rhein-FeuerwerkSymbolbild für einen TextTuchel zofft sich mit Trainer-KollegenSymbolbild für ein VideoHier kommen Gewitter und PlatzregenSymbolbild für einen TextMann angelt Handgranate aus BodenseeSymbolbild für einen TextSchüler läuft 1.100 KilometerSymbolbild für einen Text"Harry Potter"-Autorin mit Tod bedrohtSymbolbild für einen TextTrainer verärgert mit DDR-VergleichSymbolbild für einen TextRBB könnte Schlesinger fristlos kündigenSymbolbild für einen Watson Teaser"Scheißteuer": Lidl lästert über KonkurrenzSymbolbild für einen TextJetzt testen: Was für ein Herrscher sind Sie?

Anklägerin wirft Netanjahu Machtmissbrauch vor

Von dpa
Aktualisiert am 05.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Benjamin Netanjahu nimmt in Jerusalem an einer Beweisanhörung in seinem Prozess wegen angeblicher Korruptionsverbrechen teil.
Benjamin Netanjahu nimmt in Jerusalem an einer Beweisanhörung in seinem Prozess wegen angeblicher Korruptionsverbrechen teil. (Quelle: Abir Sultan/European Pressphoto Agency Pool/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Jerusalem (dpa) - Im Korruptionsprozess gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat die Anklägerin dem 71-Jährigen massiven Machtmissbrauch vorgeworfen.

Vor Beginn der Zeugenbefragung sprach Liat Ben Ari im Bezirksgericht in Jerusalem von einem schwerwiegenden Korruptionsfall. Netanjahu habe seine große Macht zu persönlichen Zwecken missbraucht und zentralen Medien im Land Vergünstigungen gewährt, unter anderem, um wiedergewählt zu werden. Ben Ari betonte nach Medienberichten in ihrer Ansprache, vor dem Gesetz seien alle gleich. Die Anklageschrift gegen Netanjahu basiere auf vielen soliden Beweisen.

Der Ministerpräsident war während der Ansprache der Anklägerin anwesend, anschließend verließ er den Gerichtssaal wieder. Er ist wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit angeklagt. Die Zeugenbefragung soll von nun an dreimal in der Woche stattfinden.

Netanjahu weist alle Vorwürfe zurück. Erneut warf er am Montag der Staatsanwaltschaft einen "Putschversuch" gegen ihn vor. Der 71-Jährige sagte in einer Ansprache, gegen ihn laufe eine "Hexenjagd".

Vor dem Bezirksgericht demonstrierten am Montag Gegner Netanjahus. Sie hielten ein großes Banner mit der Aufschrift "Crime Minister" (Verbrechensminister statt Prime Minister)in die Höhe. Anhänger Netanjahus demonstrierten ebenfalls und zeigten ihre Unterstützung für den Ministerpräsidenten. Hunderte Polizisten waren im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Netanjahu wird unter anderem verdächtigt, als Kommunikationsminister dem Telekom-Riesen Bezeq Vergünstigungen gewährt zu haben. Im Gegenzug soll das zum Konzern gehörende Medium "Walla" positiv über ihn berichtet haben. Der ehemalige "Walla"-Geschäftsführer Ilan Jeschua war der erste Zeuge im Prozess. Er berichtete von einer systematischen Einmischung in die Berichterstattung. Es habe immer wieder starken Druck gegeben, positiv über Netanjahu und dessen Familie zu berichten - und negativ über politische Gegner.

Netanjahu wird auch vorgeworfen, von befreundeten Milliardären Luxusgeschenke im Wert von rund 700.000 Schekel (184.000 Euro) angenommen zu haben - Schmuck, Zigarren und rosa Champagner. Zudem soll er dem kritischen Zeitungsverleger Arnon Moses angeboten haben, im Gegenzug für positive Berichterstattung dessen Konkurrenzblatt zu schwächen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Amnesty: Taliban begehen schwerste Menschenrechtsverletzungen
Von Nora Schiemann, Iliza Farukshina
Benjamin NetanjahuIsraelJerusalem
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website