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Bericht: Anschlag auf Lukaschenko verhindert

Von dpa
Aktualisiert am 18.04.2021Lesedauer: 1 Min.
Alexander Lukaschenko: Auf den belarussischen Machthaber soll ein Anschlag in Planung gewesen sein.
Alexander Lukaschenko: Auf den belarussischen Machthaber soll ein Anschlag in Planung gewesen sein. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)
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War ein bewaffneter Aufstand geplant? Der russische Geheimdienst hat offenbar einen Anschlag auf Machthaber Alexander Lukaschenko verhindert. Die Lage in Belarus bleibt angespannt.

In Belarus ist nach Darstellung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB ein Anschlag auf Machthaber Alexander Lukaschenko verhindert worden. Gemeinsam mit den Behörden im Nachbarland Belarus seien zwei MĂ€nner in Moskau festgenommen worden, teilte der FSB am Samstagabend in Moskau mit. Einer der Oppositionellen habe auch die US-StaatsbĂŒrgerschaft.

Der Chef des belarussischen Geheimdienstes KGB, Iwan Tertel, sagte in einem Video, es sei ein bewaffneter Aufstand vorbereitet worden, bei dem die FĂŒhrung hĂ€tte gestĂŒrzt, der PrĂ€sident, seine Familie und hochrangige Beamte hĂ€tten getötet werden sollen. Zudem sollten wichtige GebĂ€ude in der Ex-Sowjetrepublik besetzt werden.

Hunderttausende fordern noch immer RĂŒcktritt Lukaschenkos

Lukaschenko hatte immer wieder Angst in der Bevölkerung geschĂŒrt und der Opposition vorgeworfen, einen gewaltsamen Umsturz zu planen. Mit Blick auf die Massenproteste gegen ihn hatte er auch mal gesagt, es sei eine Revolution wie im Nachbarland Ukraine verhindert worden.

Nach der weithin als gefĂ€lscht geltenden PrĂ€sidentenwahl am 9. August vergangenen Jahres hatten zeitweise Hunderttausende Menschen den RĂŒcktritt Lukaschenkos und Neuwahlen gefordert. Er hatte sich mit 80,1 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger erklĂ€ren lassen. Die EU erkennt Lukaschenko nicht als PrĂ€sidenten an und hat gegen den Machtapparat in Minsk Sanktionen verhĂ€ngt. Er stĂŒtzt sich aber nach wie vor auf Russland als wichtigsten VerbĂŒndeten.

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