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36 Verletzte bei Anschlag auf MilitÀrbasis in Kolumbien

Von dpa
Aktualisiert am 16.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Bei einem Anschlag auf einen MilitĂ€rstĂŒtzpunkt im Osten Kolumbiens werden dutzende Menschen verletzt.
Bei einem Anschlag auf einen MilitĂ€rstĂŒtzpunkt im Osten Kolumbiens werden dutzende Menschen verletzt. (Quelle: Ferley Ospina/AP/dpa./dpa)
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CĂșcuta (dpa) - Bei einem Bombenanschlag auf einen MilitĂ€rstĂŒtzpunkt im Osten Kolumbiens sind mindestens 36 Menschen verletzt worden.

Drei der Opfer wurden schwer verwundet, als auf dem GelĂ€nde der 30. Brigade in CĂșcuta eine Autobombe explodierte, wie das Verteidigungsministerium in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Die Ermittler vermuteten die Guerillaorganisation ELN oder eine Splittergruppe der Rebellenorganisation Farc hinter dem Anschlag.

Nach ersten Erkenntnisse hatten zwei Personen einen mit SprengsĂ€tzen beladenen GelĂ€ndewagen auf den StĂŒtzpunkt gefahren. Innerhalb von wenigen Minuten kam es zu zwei schweren Explosionen. Auf Videos waren ein großer Feuerball und eine hohe Rauchwolke ĂŒber der MilitĂ€rbasis zu sehen.

"Angesichts dieses feigen, erbĂ€rmlichen Anschlags erklĂ€re ich meine SolidaritĂ€t mit unseren StreitkrĂ€ften", sagte PrĂ€sident IvĂĄn Duque. "Der Terrorismus ist die Waffe der Feigen." FĂŒr Hinweise auf die TĂ€ter oder Drahtzieher lobte der Staatschef eine Belohnung von 500 Millionen Pesos (110.000 Euro) aus.

Der StĂŒtzpunkt der 30. Brigade in CĂșcuta ist die wichtigste MilitĂ€rbasis im Nordosten Kolumbiens. Von dort werden die EinsĂ€tze gegen die Rebellengruppe ELN und die verbliebenen Splittergruppen der Guerillaorganisation Farc koordiniert. In der Region an der Grenze zu Venezuela sind auch zahlreiche kriminelle Gruppen aktiv.

Zum Zeitpunkt des Angriffs waren auch einige US-Soldaten auf dem StĂŒtzpunkt. Sie trainierten dort gemeinsam mit einer kolumbianischen Einheit, wie die US-Botschaft in BogotĂĄ mitteilte. Unter den US-MilitĂ€rs sei niemand ernsthaft verletzt.

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PrĂ€sident Duque kĂŒndigte die Einrichtung einer Ermittlergruppe mit UnterstĂŒtzung der US-Bundespolizei FBI an. Zudem werde die Zahl der Kontrollposten in der Region erhöht und der Schutz der Grenze zu Venezuela verstĂ€rkt.

Im Januar 2019 hatte die ELN einen Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in der Hauptstadt BogotĂĄ verĂŒbt. 22 Menschen kamen damals ums Leben. Die kolumbianische Regierung brach daraufhin die FriedensgesprĂ€che mit der Guerillaorganisation ab.

Die marxistisch-leninistische Nationale Befreiungsarmee (ELN) hat rund 5000 KĂ€mpfer. Sie verĂŒbt vor allem im Osten Kolumbiens AnschlĂ€ge und nimmt Geiseln.

Die ehemals grĂ¶ĂŸte Guerillaorganisation Farc hatte 2016 den jahrzehntelangen Konflikt mit rund 220.000 Toten und Millionen Vertriebenen in dem sĂŒdamerikanischen Land mit einem Friedensvertrag mit der Regierung beigelegt. Tausende KĂ€mpfer legten daraufhin die Waffen nieder, die FĂŒhrungsriege der Gruppe wollte ihre Ziele kĂŒnftig als politische Partei verfolgen.

Einige Splittergruppen lehnten den Friedensvertrag allerdings ab und fĂŒhrten den Kampf fort. Zudem gestaltete sich die Wiedereingliederung der Rebellen ins zivile Leben schwierig. Mittlerweile sollen ĂŒber 4000 ehemalige KĂ€mpfer wieder in den Untergrund gegangen sein.

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