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Trotz Protesten: Frankreichs Parlament beschließt umstrittene Impfpflicht

Verschärfte Corona-Gesetze  

Frankreichs Parlament stimmt umstrittener Impfpflicht zu

26.07.2021, 09:04 Uhr | dpa

Trotz Protesten: Frankreichs Parlament beschließt umstrittene Impfpflicht . Proteste in Paris: Bei landesweiten Demonstrationen gegen Impfpass und Impfpflicht kam es zu Ausschreitungen und zahlreichen Festnahmen. (Quelle: dpa/Alain Jocard)

Proteste in Paris: Bei landesweiten Demonstrationen gegen Impfpass und Impfpflicht kam es zu Ausschreitungen und zahlreichen Festnahmen. (Quelle: Alain Jocard/dpa)

In Frankreich hat das Parlament verschärfte Corona-Regelungen beschlossen. Die wohl umstrittenste: eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen. Bei Protesten kam es zu Ausschreitungen.

Das französische Parlament hat nach langen Debatten in der Nacht zum Montag eine Verschärfung der Corona-Regeln gebilligt. Damit wird eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen eingeführt. Zudem wird die Nachweispflicht über einen negativen Coronatest, eine Impfung oder Genesung ausgeweitet. Premierminister Jean Castex begrüßte die neuen Regelungen.

Ausschreitungen und Festnahmen

Die Änderungen sind umstritten. Am Samstag waren nach Angaben des Innenministeriums landesweit mehr als 160.000 Menschen dagegen auf die Straße gegangen. Am Rande von Demonstrationen gegen Impfpass und Impfpflicht kam es zu Ausschreitungen. Es gab zahlreiche Festnahmen.

Von August an wird nun ein "pass sanitaire" – also ein Nachweis über einen negativen Coronatest, eine Impfung oder Genesung - auch für Fernzüge, Bars oder Restaurants nötig sein. Frankreich kämpft derzeit gegen eine vierte Corona-Welle. Von den etwa 67 Millionen Einwohnern haben etwa 40 Millionen zumindest eine Impfung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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