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Klitschko: "5.000 Helme sind ein absoluter Witz"

Von dpa
Aktualisiert am 26.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Vitali Klitschko: Der B├╝rgermeister von Kiew und ehemalige Boxprofi kann die deutsche Au├čenpolitik nicht nachvollziehen. (Archivfoto)
Vitali Klitschko: Der B├╝rgermeister von Kiew und ehemalige Boxprofi kann die deutsche Au├čenpolitik nicht nachvollziehen. (Archivfoto) (Quelle: Volodymyr Tarasov/imago-images-bilder)
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Verteidigungsministerin Christine Lambrecht will mit einer Lieferung von Tausenden Schutzhelmen an die Ukraine ein "ganz deutliches Signal" setzen. Doch nicht nur der B├╝rgermeister von Kiew ist entt├Ąuscht.

Der ehemalige Boxprofi und heutige B├╝rgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, hat die angek├╝ndigte deutsche Lieferung von 5.000 Schutzhelmen an die Ukraine scharf kritisiert. "5.000 Helme sind ein absoluter Witz. Was will Deutschland als N├Ąchstes zur Unterst├╝tzung schicken? Kopfkissen?", kritisierte Klitschko die Bundesregierung in der "Bild". Ihn mache das Verhalten der deutschen Regierung "nur noch sprachlos".

Der ukrainische Botschafter in Berlin hatte die von der Bundesregierung zugesagte Lieferung zuvor begr├╝├čt, sie aber gleichzeitig als "reine Symbolgeste" kritisiert. "Das ist nur ein Tropfen auf dem hei├čen Stein, es ist sogar kein Trostpflaster", sagte Botschafter Andrij Melnyk. "Die Ukraine erwartet eine 180-Grad-Kehrtwende der Bundesregierung, einen wahren Paradigmenwechsel."

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hatte zuvor angek├╝ndigt, dass Deutschland der Ukraine 5.000 milit├Ąrische Schutzhelme liefern werde. Dies sei ein "ganz deutliches Signal: Wir stehen an Eurer Seite", sagte die SPD-Politikerin nach einer Sitzung des Verteidigungsausschusses in Berlin.

Ukraine fordert gro├če Waffenlieferung

Die Ukraine fordert aber Waffenlieferungen im gro├čen Stil f├╝r die Verteidigung gegen einen m├Âglichen russischen Angriff. Melnyk hatte von Kriegsschiffen und Luftabwehrsystemen gesprochen. Zudem hatte er 100.000 Schutzhelme und -westen f├╝r Freiwillige verlangt.

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Nach Angaben aus dem Verteidigungsministerium hat die Ukraine am 19. Januar in einem Schreiben um Ausr├╝stungshilfe gebeten und Helme und Schutzwesten als Bedarf genannt. Dabei seien aber keine konkreten Mengen erbeten worden.

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Melnyk sagte, die Lieferung der Helme sei "das erste Anzeichen, dass die Ampelregierung ihre absolut nicht nachvollziehbare Blockadehaltung endlich kritisch zu hinterfragen versucht, damit die Verteidigungsf├Ąhigkeit der Ukraine angesichts der akuten Kriegsgefahr gest├Ąrkt werden kann". Gleichzeitig gehe es aber um nichts anderes als eine reine Symbolgeste, vor allem auch, um die Aufregung in der ukrainischen und europ├Ąischen ├ľffentlichkeit zu beruhigen. "Wir brauchen kein Taktieren und Lavieren, sondern mutiges Handeln der Bundesrepublik, die endlich die Ukraine mit deutschen Defensivwaffen versorgt, die wir gerade heute am meisten ben├Âtigen", sagte Melnyk.

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