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60 Tote bei IS-Selbstmordanschlag auf Moschee in Pakistan

Von dpa
Aktualisiert am 04.03.2022Lesedauer: 2 Min.
RettungskrÀfte und Freiwillige versammeln sich am Ort der Bombenexplosion.
RettungskrÀfte und Freiwillige versammeln sich am Ort der Bombenexplosion. (Quelle: Muhammad Sajjad/AP/dpa./dpa)
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Peshawar (dpa) - Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee im Nordwesten Pakistans sind mindestens 60 Menschen getötet worden. Weitere 200 Menschen seien in der Stadt Peshawar verletzt worden, sagten Polizeibeamte und ein Kliniksprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Innenministerium versetzte landesweit SicherheitskrĂ€fte in erhöhte Alarmbereitschaft. Am Abend reklamierte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Anschlag in einer Mitteilung auf dem IS-Sprachrohr Amak fĂŒr sich.

Nach Angaben eines örtlichen Polizeichefs sollen sich zwei bewaffnete SelbstmordattentĂ€ter den Weg in die Moschee freigekĂ€mpft haben, wo sie ihre Bomben zĂŒndeten. Lokale TV-Sender zeigten Bilder einer Überwachungskamera, wie ein junger Mann auf einen Polizisten feuerte, bevor er in die Moschee stĂŒrmte.

"Fluss aus Blut auf dem Boden"

"Überall waren Rauch und Schreie zu hören", sagte ein Überlebender dem pakistanischen TV-Sender "Dunya". "Dann sah ich mehrere Leichen ĂŒbereinander liegen und einen Fluss aus Blut auf dem Boden." Der LĂ€rm der Explosion sei "ohrenbetĂ€ubend" gewesen, schilderte ein weiterer Augenzeuge, der vor der Moschee mit seinem Motorrad unterwegs war, dem lokalen Sender "Geo". "Bevor ich wusste, was passiert, hörte ich SchĂŒsse und Explosionen."

Nach Polizeiangaben soll es sich um eine schiitische Moschee in einem mehrheitlich sunnitischen Viertel handeln. Der IS ist in der Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan aktiv. Die Terrormiliz war erstmals 2015 in Afghanistan aufgetaucht. Seitdem will sie dort und auf pakistanischem Gebiet eine "Provinz" namens IS-Khorasan etablieren. AnhĂ€nger betrachten schiitische Muslime als AbtrĂŒnnige und verĂŒben regelmĂ€ĂŸig brutale AnschlĂ€ge auf ihre Gemeinden.

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Premierminister Imran Khan verurteilte den Anschlag aufs SchĂ€rfste, wie sein BĂŒro mitteilte. Er versprach den Opfern schnelle Hilfe. Auch Pakistans PrĂ€sident Arif Alvi verurteilte die Attacke und drĂŒckte den Familien der Opfer sein MitgefĂŒhl aus.

Im Nachbarland Afghanistan kamen bei einem Àhnlichen Anschlag auf eine Moschee am Freitag nach Behördenangaben zwei Menschen ums Leben, mindestens 20 weitere GlÀubige erlitten Verletzungen. Das Attentat ereignete sich an der Grenze nur 150 Kilometer entfernt von Peshawar.

AnschlÀge haben zugenommen

Seit der MachtĂŒbernahme der militant-islamistischen Taliban im Nachbarland Afghanistan haben AnschlĂ€ge in der Grenzregion jĂŒngst zugenommen. Insbesondere der IS und die pakistanischen Taliban reklamieren AnschlĂ€ge fĂŒr sich. Die Grenzprovinz Khyber Pakhtunkhwa galt lange als Unruheregion Pakistans, war jedoch nach einer MilitĂ€roffensive gegen islamistische Terrorgruppen im Jahr 2014 lange Zeit ruhig.

Bereits im Herbst 2020 waren in Peshawar bei einem Àhnlichen Attentat in einer Koranschule viele Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden. Damals wurde der IS verdÀchtigt. Bewohner in Peshawar erinnern die Attacken an den brutalen Anschlag pakistanischer Taliban, die 2014 ebenfalls in einer Schule in Peshawar mehr als 150 Menschen getötet hatten, vor allem Kinder.

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