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Türkei: Mehr als tausend Gülen-Anhänger festgenommen

Massenverhaftungen in der Türkei  

Erdogan sperrt mehr als 1000 mutmaßliche Gülen-Anhänger weg

26.04.2017, 17:40 Uhr | rtr, AFP

Türkei: Mehr als tausend Gülen-Anhänger festgenommen . Türkische Polizisten führen am 26. April in Kayseri (Türkei) verhaftetet Männer ab. Bei einer Türkei-weiten Operation gegen mutmaßliche Anhänger der Gülen-Bewegung innerhalb der Polizei sind mehr als eintausend Verdächtige festgenommen worden.  (Quelle: dpa/Olcay Duzgun/AP)

Türkische Polizisten führen am 26. April in Kayseri (Türkei) verhaftetet Männer ab. Bei einer Türkei-weiten Operation gegen mutmaßliche Anhänger der Gülen-Bewegung innerhalb der Polizei sind mehr als eintausend Verdächtige festgenommen worden (Quelle: Olcay Duzgun/AP/dpa)

Bei nächtlichen Razzien in der Türkei sind Sicherheitskreisen zufolge mehr als 1000 mutmaßliche Anhänger der Gülen-Bewegung festgenommen worden. Die meisten der Festgesetzten stammten aus dem Polizeiapparat, sagten die Insider am 26. April. Ihnen würden Verbindungen zu dem Prediger Fethullah Gülen vorgeworfen, den die Türkei als Drahtzieher des Putschversuchs im Juli 2016 bezeichnet.

Es sei einer der größten Einsätze der vergangenen Monate gewesen. Insgesamt habe es 1009 Festnahmen bei der landesweiten Operation gegeben, an der 8500 Sicherheitskräfte beteiligt gewesen sein sollen. Die Razzien erstreckten sich demnach auf 72 Provinzen der Türkei. Die Festgenommenen sollten nun in die Hauptstadt Ankara gebracht werden.

Mehr als 40.000 Menschen verhaftet

Seit der versuchten Machtübernahme wurden in der Türkei mehr als 40.000 Menschen verhaftet. Zudem wurden 120.000 Beschäftigte unter anderem des öffentlichen Dienstes, der Justiz, der Polizei und des Militärs entlassen oder suspendiert. Vor knapp zwei Wochen hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan das umstrittene Referendum über die geplante Verfassungsreform knapp gewonnen. Dadurch würde Erdogan deutlich mehr Befugnisse bekommen. Kritiker sehen hingegen Demokratie, Pressefreiheit und Menschenrechte in Gefahr.

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