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China lässt Nobelpreisträger Liu Xiaobobo

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Wegen Krebserkrankung  

China lässt Nobelpreisträger Liu Xiaobo frei

26.06.2017, 19:10 Uhr | AFP

China lässt Nobelpreisträger Liu Xiaobobo. Ein undatiertes Handout zeigt den inhaftierten chinesischen Dissidenten und Bürgerrechtler Liu Xiaobo. (Archiv) (Quelle: dpa/Liu Xia)

Ein undatiertes Handout zeigt den inhaftierten chinesischen Dissidenten und Bürgerrechtler Liu Xiaobo. (Archiv) (Quelle: Liu Xia/dpa)

Der chinesische Friedensnobelpreisträger und Dissident Liu Xiaobo ist aus der Haft entlassen worden. 2009 wurde der Regime-kritische Bürgerrechtler zu elf Jahren Haft verurteilt.

Bei Liu sei im Mai eine unheilbare Leberkrebserkrankung festgestellt worden, kurz darauf sei er aus medizinischen Gründen freigekommen, sagte sein Anwalt Mo Shaoping. Liu werde nun in einem Krankenhaus in Shenyang behandelt.

Ihm sei "Bewährung aus medizinischen Gründen" gewährt worden, sagte der Anwalt. Damit ist Liu Xiaobo praktisch zur Behandlung aus dem Gefängnis entlassen worden, was auf die Schwere seiner Krankheit hinweist. Der Bürgerrechtler, der sich für Demokratie und Menschenrechte in China eingesetzt hatte, war 2009 wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" zu elf Jahren Haft verurteilt worden.

Liu Xiaobo war Ehrenvorsitzender des chinesischen Pen-Clubs unabhängiger Schriftsteller und Mitverfasser der 2008 von 300 Intellektuellen unterzeichneten "Charta 08", in der demokratische Reformen gefordert werden. Der Literaturwissenschaftler saß schon nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in Peking mehrmals in Haft.

Er erhielt 2010 den Friedensnobelpreis. Bei der Übergabezeremonie in Oslo blieb sein Stuhl leer. Seine Frau Liu Xia lebt seit damals praktisch unter Hausarrest in ihrer Wohnung in Peking.

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