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Mehr als 120 Staaten unterzeichnen Anti-Atom-Pakt

Von ap, cwe

Aktualisiert am 20.09.2017Lesedauer: 1 Min.
Eine strategische russische Atomrakete vom Typ Topol-M bei einer MilitÀrparade in Moskau. Russland gehört nicht zu den Unterzeichnerstaaten des neuen Vertrages.
Eine strategische russische Atomrakete vom Typ Topol-M bei einer MilitÀrparade in Moskau. Russland gehört nicht zu den Unterzeichnerstaaten des neuen Vertrages. (Quelle: EPA/YURI KOCHETKOV/dpa-bilder)
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Dutzende UN-Staaten haben einen neuen Vertrag ĂŒber einen Atomwaffenbann unterzeichnet. Das Papier verbietet jegliche AktivitĂ€ten zur Förderung oder zum Erwerb der Waffen. Die AtommĂ€chte gehören nicht zu den Unterzeichnern.

Die Vereinbarung wird von mehr als 120 LÀndern mitgetragen. UN-GeneralsekretÀr António Guterres wertet den Pakt als wichtigen Schritt hin zu einer nuklearwaffenfreien Welt. Die beteiligten Staaten hatten dem Papier bereits im Juli in der Vollversammlung zugestimmt. Die Sitzung damals war von den AtommÀchten boykottiert worden. Als einziges der TeilnehmerlÀnder stimmten die Niederlande gegen den rechtlich bindenden Vertrag, Singapur enthielt sich.

Am Mittwoch sollten anlÀsslich der Generaldebatte der Vereinten Nationen die Vertreter der ersten 51 Staaten ihre Unterschrift unter das Abkommen setzen. Den Anfang machte Brasiliens PrÀsident Michel Temer, der am Dienstag auch schon traditionell die Reden der Staats- und Regierungschefs eröffnet hatte.

Der Vertrag verpflichtet die Unterzeichner, niemals Atomwaffen zu entwickeln, zu testen oder zu erwerben. "Seit Jahrzehnten sind Atomwaffen die einzigen Massenvernichtungswaffen, die noch nicht verboten sind, trotz ihrer gewaltigen zerstörerischen Kraft und der Gefahr, die sie fĂŒr die Menschheit darstellen", sagte Beatrice Fihn, die Leiterin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen.

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