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Polnischer Regierungschef sorgt für Eklat auf Konferenz

Von ap, jmt

17.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Polens Ministerpräsident Morawiecki:
Polens Ministerpräsident Morawiecki: "Das Blut von Millionen Juden schreit aus der Erde Polens über diese Verzerrung der Geschichte und die Flucht vor der Schuld", sagt ein israelischer Oppositioneller. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder)
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Der polnische Regierungschef Morawiecki hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz Juden mitverantwortlich für den Holocaust gemacht. Aus Israel schlägt ihm ein Sturm der Entrüstung entgegen.

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki ist nach einer Äußerung über angebliche "jüdische Täter" im Holocaust unter Beschuss geraten. Die irsraelische Regierung solle sofort den Botschafter aus Warschau abziehen, fordert Jair Lapid, der Chef der israelischen Oppositionspartei Jesch Atid.

Gabbay: Klingt wie jeder andere Holocaust-Leugner

Morawieckis Aussagen zeugten von "Antisemitismus der ältesten Sorte", sagte er am Samstag. Avi Gabbay von der Arbeiterpartei erklärte, Morawiecki klinge wie jeder andere Holocaust-Leugner.

Ein israelischer Journalist hatte Morawiecki bei der Münchner Sicherheitskonferenz gefragt, ob er sich durch das neue Holocaust-Gesetz in Polen strafbar machen würde, wenn er darüber schreiben würde, wie seine Eltern von ihren polnischen Nachbarn an die Nazis ausgeliefert wurden.

Lapid: "Die Täter sind nicht die Opfer"

"Natürlich wird das nicht strafbar sein, nicht als kriminell angesehen werden, wenn man sagt, dass es polnische Täter gab, so wie es jüdische Täter, russische, ukrainische und nicht nur deutsche Täter gab", sagte der Regierungschef daraufhin.

"Die Täter sind nicht die Opfer", sagte Lapid, selbst Sohn eines Holocaust-Überlebenden, zu dieser Äußerung. "Der jüdische Staat wird nicht zulassen, dass die Ermordeten für ihre eigene Ermordung verantwortlich gemacht werden." Gabbay erklärte: "Das Blut von Millionen Juden schreit aus der Erde Polens über diese Verzerrung der Geschichte und die Flucht vor der Schuld."

Die Kontroverse ist der jüngste Höhepunkt im Streit um das polnische Holocaust-Gesetz, das vor allem in Israel scharf verurteilt wurde. Es verbietet bei Strafe, Polen als Nation für die Verbrechen verantwortlich zu machen, die Nazi-Deutschland im damals besetzten Staatsgebiet verübte. Kritiker werfen der Regierung in Warschau vor, sich damit ihrer Mittäterschaft entziehen zu wollen. Nach Schätzungen von Historikern ermordeten polnische Bürger im Zweiten Weltkrieg rund 200.000 Juden.

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Verwendete Quellen
  • AP
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