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Panama will "Aquarius 2" Registrierung entziehen

Von dpa
Aktualisiert am 24.09.2018Lesedauer: 2 Min.
Gerettete Flüchtlinge: Die "Aquarius 2" hatte am Sonntag vor Libyen weitere Migranten in Seenot aufgenommen.
Gerettete Flüchtlinge: Die "Aquarius 2" hatte am Sonntag vor Libyen weitere Migranten in Seenot aufgenommen. (Quelle: Guglielmo Mangiapane/Reuters-bilder)
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Panama will dem Rettungsboot "Aquarius 2" die Registrierung entziehen – dies stößt bei Hilfsorganisationen auf Entsetzen. Wo das Boot am Ende anlegen wird, ist immer noch unklar.

Hilfsorganisationen auf dem Mittelmeer haben entsetzt auf Panamas Ankündigung reagiert, dem Rettungsschiff "Aquarius 2" die Registrierung zu entziehen. "Die Ankündigung verurteilt Hunderte Männer, Frauen und Kinder, die verzweifelt versuchen, sich in Sicherheit zu bringen, zu einem nassen Grab", schrieben "Ärzte ohne Grenzen" (MSF) auf Twitter.

Die Organisation SOS Méditerranée forderte die EU-Regierungen auf, zugunsten der "Aquarius" zu intervenieren. Der italienische Innenminister Matteo Salvini bestritt, Druck auf Panama ausgeübt zu haben.

Kapitän weigert sich

Die "Aquarius 2" hatte am Sonntag vor Libyen weitere Migranten in Seenot aufgenommen. Bisher ist allerdings unklar, wohin sie fahren wird. Die Schifffahrtsbehörde Panamas hatte am Wochenende mitgeteilt, den Prozess der Löschung der "Aquarius 2", vormals "Aquarius", aus dem Schifffahrtsregister des mittelamerikanischen Landes eingeleitet zu haben. Es gebe Berichte, dass das Schiff internationale rechtliche Vorgehensweisen in Bezug auf Migranten und Flüchtlinge missachtet habe, schrieben die Panamaer.

Die wichtigste Beschwerde komme von den italienischen Behörden. Diese hätten gemeldet, der Kapitän des Schiffes habe sich geweigert, die Flüchtlinge an ihren Herkunftsort zurückzubringen.

Salvini verfolgt seit Antritt der neuen italienischen Regierung im Juni eine Null-Toleranz-Politik gegen Migranten, die mit Booten versuchen, illegal Italiens Küsten zu erreichen. Der Minister der Rechtspartei Lega will diejenigen anzeigen, die illegale Einwanderung begünstigten. Zugleich bestritt er, in irgendeiner Weise auf Panama Druck ausgeübt zu haben. "Ich kenne nicht einmal die Vorwahl von Panama", schrieb er.

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Verwendete Quellen
  • dpa
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