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U-Boot-Havarie in Russland – Atomantrieb soll intakt sein

Nach Tod von 14 Seeleuten  

U-Boot-Havarie in Russland – Atomantrieb soll intakt sein

04.07.2019, 15:29 Uhr | dpa

U-Boot-Havarie in Russland – Atomantrieb soll intakt sein. Wladimir Putin, Präsident von Russland, hört dem Verteidigungsminister Sergej Schoigu (r) während ihres Treffens im Kreml, zu: Dem Minister zufolge sei die Anlage bald schon wieder nutzbar. (Quelle: dpa/Alexei Druzhinin/Pool Sputnik Kremlin)

Wladimir Putin, Präsident von Russland, hört dem Verteidigungsminister Sergej Schoigu (r) während ihres Treffens im Kreml, zu: Dem Minister zufolge sei die Anlage bald schon wieder nutzbar. (Quelle: Alexei Druzhinin/Pool Sputnik Kremlin/dpa)

Der Brand in einem russischen U-Boot kostete 14 Menschen das Leben. Vom Nuklearantrieb des Schiffes soll angeblich keine Gefahr ausgehen. Die Mannschaft habe alles Notwendige getan. 

Nach dem Brand in einem russischen Atom-U-Boot mit 14 Toten ist der Nuklearantrieb nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu vollständig intakt. Das Schiff könne wahrscheinlich bald wieder benutzt werden, sagte Schoigu bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin am Donnerstag in Moskau. Die Mannschaft habe alles Notwendige unternommen, um die Anlage zu schützen.

Das Feuer sei am Montag im Batterieraum des U-Bootes ausgebrochen, als die Crew im Auftrag der Marine Messungen am Meeresboden im Norden Russlands vornehmen wollte, hieß es. Die Männer sollen an den giftigen Gasen erstickt sein. Unter den Toten sind sieben Kapitäne 1. Ranges. Zwei waren als Helden Russlands ausgezeichnet, der höchste Orden des Staates. Einige Besatzungsmitglieder sollen jedoch überlebt haben. Details gab das Ministerium nicht bekannt, da der Fall als Staatsgeheimnis behandelt wird.
 

 
Das Spezial-U-Boot liegt im Hafen Seweromorsk nahe der Stadt Murmansk im Norden Russlands vor Anker. Unbestätigten Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um ein U-Boot, das unter dem Namen "Loscharik" bekannt ist. Es kann angeblich bis zu 6.000 Meter tief tauchen und rund 25 Menschen hätten darin Platz.

Zudem werde es an ein größeres U-Boot angedockt, um zu seinem Bestimmungsort zu kommen, schreiben russische Zeitungen. Das U-Boot soll unter anderem auch Informationen über unterirdische Anlagen anderer Staaten gesammelt und Unterseekabel geortet haben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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