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Nahost-Konflikt: Honduras will Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen

Nahost-Konflikt  

Honduras will Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen

28.08.2019, 08:13 Uhr | AFP

Nahost-Konflikt: Honduras will Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen. Israelische Flaggen vor dem Felsendom in Jerusalem: Der Status der Stadt ist einer der größten Streitpunkte im Nahost-Konflikt. (Symbolfoto) (Quelle: imago images)

Israelische Flaggen vor dem Felsendom in Jerusalem: Der Status der Stadt ist einer der größten Streitpunkte im Nahost-Konflikt. (Symbolfoto) (Quelle: imago images)

Bislang stehen die USA recht allein da mit der Anerkennung Jerusalems als israelischer Hauptstadt. Nun will auch die Regierung von Honduras ein diplomatisches Büro in der Stadt eröffnen.

Nach den USA will auch Honduras Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Präsident Juan Orlando Hernández werde am Freitag bei einem Besuch in Israel ein "diplomatisches Büro" in Jerusalem eröffnen, teilte die Regierung in Tegucigalpa mit. "Das ist für mich die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des Staates Israel", erklärte Hernández.

Seinen Angaben zufolge handelt es sich bei dem Büro offiziell um eine "Erweiterung" der honduranischen Botschaft in Tel Aviv. Israel ist aber für ein vollständigen Umzug der Botschaft nach Jerusalem, wie das honduranische Außenministerium einräumte. Dieser Vorschlag werde derzeit noch "im internationalen und nationalen Kontext" geprüft.

Internationale Kritik

Der endgültige Status Jerusalems ist einer der größten Streitpunkte im Nahost-Konflikt. Sowohl Israel als auch die Palästinenser beanspruchen Jerusalem als Hauptstadt für sich  Israel die gesamte Stadt, die Palästinenser den Ostteil Jerusalems.


Wegen des ungeklärten Status der Stadt war es lange Zeit diplomatischer Konsens, dass ausländische Staaten ihre Botschaften nicht in Jerusalem ansiedeln. US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem im Dezember 2017 als Hauptstadt Israels anerkannt und im Mai 2018 die US-Botschaft dorthin verlegt. Kurz darauf verlegte auch Guatemala seine Botschaft. International wurde der Botschaftsumzug scharf kritisiert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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