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Russland stationiert moderne Luftabwehrraketen in der Arktis

Strategische Interessen  

Russland stationiert Luftabwehrraketen in der Arktis

16.09.2019, 20:53 Uhr | AFP

Russland: Schwimmendes Kernkraftwerk erreicht Ziel

Ein schwimmendes Kernkraftwerk - in Russland ist das seit Sonntag Realität. Die "Akademik Lomonosov" hat ihren Zielort vor der Stadt Pevek in der Region Tschukotka im äußersten Nordosten des Landes nach 5.000 Kilometern durch Arktik-Gewässer erreicht. (Quelle: Reuters)

Russland: Das schwimmende Kernkraftwerk hat sein Ziel im äußersten Nordosten des Landes erreicht. (Quelle: Reuters)


Die Arktis ist für Russland wegen ihrer Rohstoffe interessant, aber auch aus strategischen Gründen. Nun will Moskau seine Präsenz dort weiter ausbauen – und plant die Stationierung moderner Luftabwehr.

Russland hat auf dem arktischen Archipel Nowaja Semlja hochmoderne Luftabwehrraketen stationiert. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mitteilte, werden durch die neuen S-400-Raketen mit einer Reichweite von 400 Kilometern ältere Raketen des Typs S-300 ersetzt.

Russische S-400 Luftabwehrraketen: Moskau will Geschosse des Typs in der Arktisregion stationieren. (Quelle: Reuters/Vitaly Nevar)Russische S-400 Luftabwehrraketen: Moskau will Geschosse des Typs in der Arktisregion stationieren. (Quelle: Vitaly Nevar/Reuters)

Das Archipel Nowaja Semlja liegt zwischen der Barents- und der Karasee. Moskau baut seine Militärpräsenz im hohen Norden bereits seit Jahren aus. So wurden S-400-Raketen laut Presseberichten bereits in Murmansk und Archangelsk sowie in der Republik Sacha stationiert.

 

 
Die Arktis ist für Russland wegen der dortigen Bodenschätze interessant. Die Schifffahrtsrouten nördlich von Europa können wegen der Eisschmelze infolge des Klimawandels verstärkt genutzt werden. Im August hatte der russische Atomkonzern Rosatom das weltweit erste schwimmende Atomkraftwerk, die "Akademik Lomonossow", in Betrieb genommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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