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Unicef: Millionen Kindern droht Hungertod

Kinderhilfswerk Unicef  

Millionen Kinder in Afrika vom Hungertod bedroht

21.02.2017, 09:13 Uhr | dpa, cjw

Unicef: Millionen Kindern droht Hungertod. Hungersnot im Südsudan – Mutter hält ihr unterernährtes Kind in den Armen (Quelle: dpa)

Hungersnot im Südsudan: Aktuell sind Hunderttausende bedroht. (Quelle: dpa)

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen schlägt Alarm: Rund um die Sahel-Zone sind über eine Million Kinder vom Hungertod bedroht. Die Probleme sind menschengemacht.

Die wichtigsten Fakten des Unicef-Berichts im Überblick:

  • 1,4 Millionen Kindern in den Ländern Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen drohen wegen Mangelernährung zu verhungern.
  • Im vom Krieg zerrütteten Jemen leiden rund 462 000 Kinder unter akuter Mangelernährung - ein Anstieg von fast 200 Prozent seit 2014.
  • Im Nordosten Nigerias sind 450 000 Kinder vom Hunger betroffen.
  • Im vom Bürgerkrieg zerrissenen Südsudan leiden mehr als 270 000 Kinder unter schwerer Mangelernährung
  • Somalia: derzeit hungern rund 185 000. Diese Zahl kann in den kommenden Monaten auf 270 000 ansteigen.

"Für mehr als eine Million Kinder läuft die Zeit ab" 

Unicef-Geschäftsführer Anthony Lake betont, dass es jedoch noch nicht zu spät ist, Leben zu retten. Die schwere Mangelernährung und die sich abzeichnende Hungersnot seien von Menschen verschuldet. Die Menschlichkeit verlange schnellere Handlungen. Die Tragödie von 2011 mit der Hungersnot am Horn von Afrika dürfe sich nicht wiederholen.

Somalia: Dürre bedroht Millionen Menschen

In Somalia sei die Bevölkerung von Dürre bedroht, berichtete Unicef weiter. Fast die Hälfte der Bevölkerung, knapp 6,2 Millionen Menschen, seien einer akuten Lebensmittelunsicherheit ausgesetzt und bräuchten Hilfe.

Südsudan: 20.000 Kinder in akuter Gefahr

Im Bundesstaat Unity im Südsudan, wo eine Hungersnot ausgerufen wurde, leben den Angaben zufolge 20 000 Kinder. Es werde damit gerechnet, dass die Zahl der Menschen im ganzen Land, die durch die Hungersnot betroffen seien, von 4,9 Millionen auf 5,5 Millionen steige, falls nichts unternommen werde.

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