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Libyen: Bootsunglück vor Mittelmeerküste – 62 Flüchtlinge tot

Vor libyscher Küste  

62 Tote nach Flüchtlingstragödie geborgen

26.07.2019, 20:19 Uhr | AFP, dpa, ds

Libyen: Bootsunglück vor Mittelmeerküste – 62 Flüchtlinge tot. Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolfoto): Die Internationale Organisation für Migration (IOM) befürchtete den Tod von mehr als 110 Migranten. (Quelle: imago images)

Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolfoto): Die Internationale Organisation für Migration (IOM) befürchtete den Tod von mehr als 110 Migranten. (Quelle: imago images)

Es wurde bereits befürchtet, nun ist traurige Gewissheit eingekehrt. Bei dem Bootsunglück vor der libyschen Küste sind mindestens 62 Migranten gestorben. 

Nach der jüngsten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer haben Retter 62 Tote geborgen. "Unsere Teams vom Roten Halbmond haben 62 Leichen von Migranten geborgen", sagte ein Vertreter der Hilfsorganisation, Abdelmoneim Abu Sbeih, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) befürchtete den Tod von mehr als 110 Migranten, die libysche Küstenwache hatte von insgesamt 115 Vermissten gesprochen.

Am Donnerstag waren über 250 Migranten in einem Holzboot vor der libyschen Küste gekentert. 134 Migranten aus verschiedenen afrikanischen und arabischen Ländern konnten durch Fischer gerettet werden. 

Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, Filippo Grandi, sprach auf Twitter von der "schwersten Tragödie im Mittelmeer" des laufenden Jahres. Er forderte, die Seenotrettung dort wieder aufzunehmen, die Internierung von Flüchtlingen und Migranten in Libyen zu beenden und mehr sichere Routen aus dem Land zu ermöglichen. "Sonst ist es für viele weitere verzweifelte Menschen zu spät", schrieb Grandi.
 

 
Das Holzboots war im Küstenort Al-Chums gestartet, sagte Marinesprecher libyschen Künstenwache. Am späten Abend wurden 87 Migranten an die libysche Küste zurückgebracht worden seien. 84 von ihnen seien in das Internierungslager Tadschura gebracht worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP, dpa

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