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Donald Trump: Schweigegeld an Pornostar Stormy Daniels kann Problem werden

Zahlung an Pornostar Stormy Daniels  

Das Schweigegeld kann für Trump zum Problem werden

10.03.2018, 17:12 Uhr | AP

Donald Trump: Schweigegeld an Pornostar Stormy Daniels kann Problem werden. Stephanie Clifford alias Stormy Daniels: Die Porno-Darstellerin will über ihre angebliche Affäre mit Donald Trump auspacken. (Quelle: Reuters/Eduardo Munoz)

Stephanie Clifford alias Stormy Daniels: Die Porno-Darstellerin will über ihre angebliche Affäre mit Donald Trump auspacken. (Quelle: Eduardo Munoz/Reuters)

US-Präsident Donald Trump droht neuer Ärger wegen der angeblichen Affaire mit einer Pornodarstellerin. Weil er die Zahlung an "Stormy Daniels" nicht offenlegte, drohen Ermittlungen.    

Die angebliche Affaire einer Pornodarstellerin mit Donald Trump vor rund zwölf Jahren könnte bald das Justizministerium beschäftigen. Die Non-Profit-Organisation CREW bat die Behörde um Prüfung einer Geheimzahlung im Vorfeld der Wahl 2016 an Stephanie Clifford, die als "Stormy Daniels" im Pornogeschäft aktiv ist.

Damit könne der spätere US-Präsident gegen ein Bundesgesetz verstoßen haben, weil er die Zahlung nicht schriftlich offengelegt habe, hieß es in einer Beschwerde, die CREW bereits am Donnerstag einreichte. Neben dem Justizministerium wurde darin auch das Office of Government Ethics, eine unabhängige Ethik-Behörde, um eine Untersuchung gebeten.

Clifford hatte diese Woche Klage gegen Trump eingereicht. Sie gibt an, dass sie im Rahmen einer Vereinbarung 130.000 Dollar dafür bekommen habe, eine außereheliche Beziehung zu Trump unter der Decke zu halten. Mit ihrer Klage will sie erreichen, dass der Schweigedeal für ungültig erklärt wird, da Trump diesen nicht selbst unterzeichnet habe, sondern dessen Anwalt Michael Cohen.

US-Präsident Donald Trump droht weiter Ärger. Weil er die Zahlung an Stephanie Clifford nicht öffentlich machte, könnte nun das Justizministerium Ermittlungen einleiten.  (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)US-Präsident Donald Trump droht weiter Ärger. Weil er die Zahlung an Stephanie Clifford nicht öffentlich machte, könnte nun das Justizministerium Ermittlungen einleiten. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Amtsträger müsse Finanz-Verpflichtungen offenlegen

Dieser hat erklärt, das Geld aus eigener Tasche bezahlt zu haben. Weder Trumps Organisation noch dessen Wahlkampfteam hätten etwas mit der Überweisung zu tun gehabt, die 130.000 Dollar seien ihm auch nicht erstattet worden, sagte Cohen.

Die Organisation CREW führt ins Feld, dass Trumps schriftliche Offenlegung seiner Finanzen nicht auf Cohen Bezug genommen habe. Nach einem Ethikgesetz aus dem Jahr 1978 müssen Amtsträger sämtliche finanziellen Verpflichtungen über 10.000 Dollar angeben.

Weder das Weiße Haus noch das Justizministerium äußerten sich zu der Beschwerde. Das Weiße Haus dementierte eine angebliche Affäre Trumps mit "Stormy Daniels"; im Übrigen sei ein Schiedsverfahren in der Sache zugunsten Trumps entschieden worden.

Verwendete Quellen:
  • AP

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