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Fall Stormy Daniels: Richter setzt Prozess gegen Trump und Cohen aus

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Fall Stormy Daniels  

Pornostar gegen Trump – Richter setzt Prozess aus

29.04.2018, 11:46 Uhr | dpa

Fall Stormy Daniels: Richter setzt Prozess gegen Trump und Cohen aus. Stephanie Clifford alias Stormy Daniels spricht vor Medienvertretern: Ein Gericht hat den Prozess der US-Pornodarstellerin gegen Donald Trump und seinen Anwalt ausgesetzt. (Quelle: AP/dpa/Mary Altaffer)

Stephanie Clifford alias Stormy Daniels spricht vor Medienvertretern: Ein Gericht hat den Prozess der US-Pornodarstellerin gegen Donald Trump und seinen Anwalt ausgesetzt. (Quelle: Mary Altaffer/AP/dpa)

Es geht um eine mutmaßliche Affäre mit dem US-Präsidenten und Schweigegeld: Nun hat ein Gericht den Prozess von Pornostar Stormy Daniels gegen Donald Trump und seinen Anwalt ausgesetzt.

Ein Richter hat den von Pornostar Stormy Daniels angestrengten Zivilprozess gegen US-Präsident Donald Trump und dessen persönlichen Anwalt Michael Cohen ausgesetzt. Ein Bundesgericht in Kalifornien stoppte die Gerichtsverhandlung zunächst für 90 Tage. 

Damit folgte Richter James Otero einem Antrag Cohens, das Zivilverfahren auszusetzen, nachdem das FBI kürzlich sein New Yorker Büro und sein Haus durchsucht hatte. Als Begründung nannte der Richter die parallel laufenden strafrechtlichen Ermittlungen gegen Trump-Anwalt Cohen.

Die "einzigartigen Umstände" des Falles rechtfertigten eine Unterbrechung. "Das sind keine einfachen strafrechtlichen Ermittlungen. Es handelt sich um Ermittlungen gegen den persönlichen Anwalt eines amtierenden Präsidenten."

Eine mutmaßliche Affäre und Schweigegeld

Die Pornodarstellerin mit dem bürgerlichen Namen Stephanie Clifford will 2006 eine Affäre mit Trump gehabt haben und hat auf Auflösung des Deals geklagt, damit sie ihre Geschichte erzählen kann. Ihre Klage richtet sich auch gegen Cohen, dem sie Verleumdung vorwirft.

Michael Cohen: Der Anwalt von US-Präsident Donald Trump will im Prozess von seinem Aussageverweigerungs-Recht Gebrauch machen.  (Quelle: AP/dpa/Seth Wenig)Michael Cohen: Der Anwalt von US-Präsident Donald Trump will im Prozess von seinem Aussageverweigerungs-Recht Gebrauch machen. (Quelle: Seth Wenig/AP/dpa)

Cohen hat eingeräumt, Daniels im Rahmen der Vereinbarung 130.000 US-Dollar aus eigener Tasche gezahlt zu haben. Weder Trump noch dessen Wahlkampfteam hätten davon gewusst, er habe auch keine Entschädigung erhalten. Auch Trump selbst gab an, von der Zahlung nichts gewusst zu haben. Das Weiße Haus hat eine Affäre zwischen Trump und Daniels zudem wiederholt bestritten. 

FBI durchsuchte Cohens Büro und Wohnung

Am 9. April durchsuchte die US-Bundespolizei FBI das Büro und die Wohnung Cohens in New York. Dabei beschlagnahmten Beamte E-Mails, Dokumente und Geschäftsunterlagen zu diversen Themen, darunter zu Cohens umstrittener Zahlung.

Cohen hatte am Mittwoch angegeben, in dem Prozess von seinem Aussageverweigerungs-Recht Gebrauch machen zu wollen. In einer Erklärung berief er sich dabei auf den 5. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, nach dem sich niemand in einer Untersuchung selbst belasten muss.

Cliffords Anwalt Michael Avenatti teilte bei Twitter mit, seine Klientin werde Einspruch gegen die Aussetzung des Prozesses einlegen.

Verwendete Quellen:
  • dpa, AP

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