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Schweigegeld an Stormy Daniels: Trump hat Anwalt Kosten erstattet

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Schweigegeld an Stormy Daniels  

Trump hat Anwalt Kosten erstattet

17.05.2018, 05:47 Uhr | dpa

Der Pornostar Stormy Daniels hat über ihre Affäre mit Donald Trump ausgepackt. (Quelle: Imago)
Stormy Daniels: So war der Sex mit Donald Trump

Der Pornostar hat über ihre Affäre mit Donald Trump ausgepackt. (Quelle: spot on news)

Stormy Daniels: So war der Sex mit Donald Trump. (Quelle: spot on news)


Donald Trump soll Stormy Daniels mit 130.000 Dollar zum Schweigen über eine gemeinsame Affäre gebracht haben. Bisher streitet der US-Präsident diese Zahlung ab. Doch ein Finanzbericht enthüllt nun, dass er seinem Anwalt Cohen eine sechsstellige Summe erstattete. 

US-Präsident Donald Trump hat seinem Anwalt Kosten zurückerstattet, die dessen Zahlung an die Pornodarstellerin Stormy Daniels entsprechen. Das geht aus einer jährlichen Finanzaufstellung des Präsidenten hervor, die am Mittwoch von der Ethikbehörde der US-Regierung veröffentlicht wurde. Wofür das Geld bezahlt wurde, ist nicht klar. 

Der Anwalt Michael Cohen hatte der Pornodarstellerin kurz vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 für ein Stillhalteabkommen 130.000 Dollar gezahlt, damit sie nicht über eine angebliche Affäre mit Trump sprechen würde.

Trump bestreitet Affäre mit Daniels

Cohen hatte zunächst beteuert, die Zahlung aus eigener Tasche getätigt zu haben. Trump sagte noch Anfang April, er habe nichts davon gewusst. Sein neuer Rechtsberater Rudy Giuliani erklärte dann wenig später, der Präsident habe die Kosten an Cohen zurückerstattet. Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, hatte 2006 nach eigener Aussage Sex mit Trump, was dieser bestreitet.

Dem neuen Bericht zufolge erstattete Trump dem Anwalt im vergangenen Jahr für Auslagen aus dem Jahr 2016 einen Betrag zwischen 100.000 und 250.000 Dollar. In einem Brief an den stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein erklärte die Ethikbehörde, dass Trump die Verbindlichkeit gegenüber dem Anwalt bereits im Bericht des Vorjahres hätte deklarieren müssen. Dies werde mitgeteilt, falls es für weitere Untersuchungen relevant sein sollte, hieß es. Die laufende Untersuchung des Sonderermittlers Robert Mueller liegt in Rosensteins Verantwortungsbereich.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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