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Paul Manafort: Ex-Wahlkampfchef von Donald Trump muss in den Knast

Wegen Zeugenbeeinflussung  

Trumps Ex-Wahlkampfchef Manafort muss ins Gefängnis

15.06.2018, 22:40 Uhr | AFP, jmt

Paul Manafort: Ex-Wahlkampfchef von Donald Trump muss in den Knast. Paul Manafort: Bis zu seinem Prozess wegen Geldwäsche muss er ins Gefängnis. (Quelle: AP/dpa/Andrew Harnik)

Paul Manafort: Bis zu seinem Prozess wegen Geldwäsche muss er ins Gefängnis. (Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa)

Paul Manafort muss bis zu seinem Prozess wegen mutmaßlicher Geldwäsche und Steuerhinterziehung hinter Gitter. Das hat ein Gericht in Washington entschieden.

s früherer Wahlkampfmanager, Paul Manafort, muss in Untersuchungshaft. Eine US-Bundesrichterin in Washington entschied, bei Manafort bestehe Verdunkelungsgefahr. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 69-Jährigen vor, potenzielle Zeugen in eigener Sache beeinflusst zu haben.

Manafort war bereits im Oktober vergangenen Jahres wegen verschiedener Vergehen, darunter Geldwäsche und unangemeldetes Arbeiten für eine ausländische Regierung, angeklagt worden. Seitdem lebt er quasi unter Hausarrest und trägt eine elektronische Fußfessel.

Die Bundesrichterin begründete ihre Entscheidung, Manafort nun zu inhaftieren, mit möglichen Versuchen der Zeugenbeeinflussung durch den Angeklagten. Der Sonderermittler zur Russland-Affäre, Robert Mueller, hatte den früheren Trump-Berater vor einigen Tagen beschuldigt, Zeugen angerufen oder über verschlüsselte Textbotschaften kontaktiert zu haben, um sie zu "erheblichen Falschaussagen" zu bewegen.

Manafort gilt als Schlüsselfigur der Russland-Affäre. Diese dreht sich um die mutmaßlichen russischen Wahlkampfeinmischungen zugunsten Trumps und mögliche illegale Absprachen zwischen dem Team des heutigen Präsidenten und Moskau.

Manafort ist der einzige der vier Angeklagten aus Trumps Wahlkampfteam, der nicht mit dem Sonderermittler kooperiert. Der 69-Jährige war im Juni 2016 zu Trumps Wahlkampfleiter ernannt worden. Zwei Monate später musste er den Posten schon wieder abgeben, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, er habe mehr als zwölf Millionen Dollar von prorussischen Kräften in der Ukraine erhalten.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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