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RĂ€umung im Hambacher Forst geht weiter

Von dpa
Aktualisiert am 24.09.2018Lesedauer: 2 Min.
Barrikaden im Hambacher Forst: Die Polizei hat ihre RĂ€umungsarbeiten wieder aufgenommen.
Barrikaden im Hambacher Forst: Die Polizei hat ihre RĂ€umungsarbeiten wieder aufgenommen. (Quelle: Christophe Gateau/dpa-bilder)
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Die RÀumungsarbeiten im Hambacher Forst sind nach dem Tod eines Journalisten wieder im vollen Gange. Am Wochenende errichtete Barrikaden sollen beseitigt werden. Auch der RÀumungsstopp der BaumhÀuser wurde aufgehoben.

Im Braunkohlerevier Hambacher Forst setzen die Behörden die RĂ€umung von BaumhĂ€usern der Aktivisten fort. Nach Angaben des nordrhein-westfĂ€lischen Innenministeriums wurden am Montag die ersten RĂ€umungsverfĂŒgungen nach dem mehrtĂ€gigen Moratorium ausgesprochen. Am Wochenende seien neue Barrikaden von Rodungsgegnern aufgebaut worden, die ebenfalls entfernt werden sollen.

Die Polizei unterstĂŒtze RWE dabei, Flucht- und Rettungswege freizumachen, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. "Wir haben immer gesagt, es ist ein vorĂŒbergehender Stopp. Die HĂ€user sind ja nach wie vor gefĂ€hrlich", sagte ein Ministeriumssprecher.

Nach dem Unfalltod eines 27 Jahre alten Journalisten hatte die Landesregierung die RĂ€umung der BaumhĂŒtten am vergangenen Mittwoch vorerst gestoppt. Der Mann war in dem seit Jahren von Aktivisten besetzt gehaltenen Waldgebiet zwischen Köln und Aachen durch die Bretter einer mindestens 15 Meter hohen HĂ€ngebrĂŒcke gebrochen, die zwischen zwei BaumhĂ€usern gespannt war. Er starb noch am UnglĂŒcksort. Die Landesregierung stoppte daraufhin die bis dahin laufende RĂ€umung der BaumhĂŒtten im Wald. Sie betonte aber auch, dass es sich nur um einen vorĂŒbergehenden RĂ€umungsstopp handele.

Mehrere Tausend Menschen bei Demonstration

UmweltschĂŒtzer protestieren im Hambacher Forst seit Jahren dagegen, dass der Energiekonzerns RWE im Herbst weite Teile des Forstes abholzen und die Braunkohleförderung fortsetzen will. Am Wochenende hatten mehrere Tausend Menschen gegen die RĂ€umung und die geplante Rodung des Waldgebietes demonstriert.

Der Wald hat nach Angaben des Bundes fĂŒr Umwelt und Naturschutz (BUND) eine 12.000 Jahre lange Geschichte. Es gibt dort Vorkommen streng geschĂŒtzter Arten wie Bechsteinfledermaus, Springfrosch und Haselmaus. Der Protest vor Ort richtet sich auch gegen den Abbau von Braunkohle allgemein. Aus Sicht von RWE ist die Abholzung des Hambacher Forsts unvermeidbar, um die Stromproduktion in den Braunkohlekraftwerken zu sichern.

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