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"Fusion": Cem Özdemir bezieht Stellung im Streit um Festival

Streit mit der Polizei  

Ex-Grünen-Chef Özdemir will Elektro-Festival retten

06.05.2019, 16:25 Uhr | dpa, jmt

"Fusion": Cem Özdemir bezieht Stellung im Streit um Festival. Cem Özdemir auf dem Festivalgelände: Es müsse ein Kompromiss zum Sicherheitskonzept her, schrieb der Ex-Vorsitzende Grünen. (Quelle: Screenshot: Twitter)

Cem Özdemir auf dem Festivalgelände: Es müsse ein Kompromiss zum Sicherheitskonzept her, schrieb der Ex-Vorsitzende Grünen. (Quelle: Screenshot: Twitter)

Das beliebte Elektro-Festival "Fusion" steht vor Schwierigkeiten – die Veranstalter werfen der Polizei vor, es verhindern zu wollen. Nun schaltet sich Cem Özdemir von den Grünen ein. 

Der ehemalige Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir bezieht Stellung im Streit um das beliebte "Fusion"-Elektrofestival in Mecklenburg-Vorpommern. "Das größte unkommerzielle, alternative Kulturfestival Europas muss bleiben!", schrieb Özdemir im Kurzbotschaftendienst Twitter. Dazu veröffentlichte er ein Foto von sich auf dem Gelände. Er freue sich auf seinen ersten Besuch des Festivals. "Kompromiss zum Sicherheitskonzept muss her", schloss er seine Nachricht.

Zuvor war ein Streit zwischen Genehmigungsbehörden und Veranstaltern des Festivals mit zuletzt 70.000 Besuchern öffentlich geworden. Polizei und Landkreis forderten die Veranstalter auf, Mängel im Sicherheitskonzept zu beheben und Kontrollen auf dem Festgelände zuzulassen, wie CDU-Landrat Heiko Kärger sagte. "Die Sicherheitsbelange für solch eine Großveranstaltung müssen erfüllt werden." Keiner wolle Probleme, wie es sie 2010 beim Love-Parade-Unglück in Duisburg gab.
 

 
Die Veranstalter vom Verein Kulturkosmos werfen dem Neubrandenburger Polizeipräsidium hingegen vor, das "Fusion"-Festival Ende Juni mit überzogenen Forderungen verhindern zu wollen. So wolle die Polizei eine Polizeiwache mitten auf dem Festivalgelände und zudem eine "anlasslose und verdachtsunabhängige Bestreifung durch uniformierte und verdeckte Polizeibeamte" auf dem Gelände, teilte der Verein in Berlin mit. Das lehne man wegen der "Freiheit der Kunst und der freien Entfaltung der Gäste" ab.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • Nachrichtenagentur dpa

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